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Fachgruppe Systemische Sozialarbeit

zuletzt verändert: 17.05.2010 12:42

 

Sprecher:
Prof. Dr. Johannes Herwig-Lempp
Große Ulrichstraße 51

06108 Halle
0345 - 54 84 680
johannesherwig-lempp.de
www.herwig-lempp.de

 

 

Treffen der Fachgruppe während der DGSF-Jahrestagung in Essen.

 

Die Fachgruppe „Systemische Sozialarbeit“ besteht seit der Gründung der DGSF im Jahr 2000. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter stellen eine große Gruppe innerhalb der DGSF dar (über ein Viertel der Mitglieder kommt aus dem Bereich der Sozialarbeit). Systemische Ansätze wurden und werden in den verschiedensten Arbeitsfeldern der Sozialarbeit angewandt und weiterentwickelt. Anliegen der Fachgruppe ist es, die fachlichen Aspekte Sozialer Arbeit und die Interessen der Profession innerhalb der DGSF zu vertreten und zu einer fachlichen Weiterentwicklung beizutragen.

In den vergangenen Jahren wurde dies vor allem auf den Jahrestagungen der DGSF in eigenen Treffen umgesetzt, die vor allem inhaltliche Schwerpunkte setzen sollen und bei denen die organisatorischen Absprachen möglichst kurz gehalten werden.

„Mindestens sieben Möglichkeiten! Vielfalt als Konzept in der systemischen Sozialarbeit“ - Das Fachgruppen-Treffen "Systemische Sozialarbeit” am 12. Oktober 2007 auf der DGSF-Jahrestagung in Ulm/Neu-Ulm: Die drei ReferentInnen aus der Praxis, Frau Katja Weber (Leipzig), Frau Marion Körner (Halle) und Herr Ludger Kühling (Tübingen), stellten in interessanten Kurzvorträgen jeweils an konkreten Beispielen vor, wie sie das Motto “Es gibt mindestens sieben Möglichkeiten!” in ihrer eigenen beruflichen Praxis ganz praktisch und konkret nutzen und regten uns zu einer vielschichtigen Diskussion an.

Neben den Fachgruppen-Treffen auf den Jahrestagungen unterstützt die Fachgruppe immer wieder kleinere, aber doch bundesweite Tagungen zur systemischen Sozialarbeit fachlich und organisatorisch – z.B. „Ressourcen, Lösungen, Respekt – die Vielfalt Systemischer Sozialarbeit“ 2004 in Merseburg, „Systemisches Handeln im sozialen Raum“ 2005 in Bamberg und „Systemorientiert denken, familienorientiert handeln“ 2006 in Kiel.

Für die künftige Arbeit der Fachgruppe gab es eine Reihe von Anregungen und Themen, die sowohl auf einer “außerordentlichen” Fachtagung der Systemischen Sozialarbeit wie auch auf dem Fachgruppentreffen im kommenden Jahr bei der DGSF-Jahrestagung in Essen Grundlage sein können:

  • Wie entsteht die Identität als (systemische?) Sozialarbeiter/in
  • Sozialarbeit: Hilfe zur Selbsthilfe oder doch lebenslänglich?
  • Mit den systemischen Konzepten kommt die Sozialarbeit wieder zu ihren Wurzeln – hundert Jahre Ausbildungsstätten für SozialarbeiterInnen
  • Veränderungen für den Beruf, das Berufsfeld und das Berufsbild Soziale Arbeit durch Bachelor- und Masterstudiengänge
  • "Verhältnis/Bezug zwischen den anderen Fachgruppen und der FG Systemische Sozialarbeit"

 

 

Für weitere Ideen und Anregungen bzw. Themenwünsche (sie dürfen auch zwischendurch im Jahr vorgeschlagen oder gar angeboten werden) sind wir natürlich offen.

 

Es gibt Überlegungen, vielleicht mal wieder eine kleinere Tagung zum Themenbereich “Systemische Sozialarbeit” zu veranstalten (wo? vielleicht in Bochum? oder anderswo?) und evtl. auch Interessenten für die Gestaltung des Fachgruppentreffens im kommenden Jahr in Essen zu gewinnen. Insofern scheint es mit uns weiter zu gehen. Auf jeden Fall ist Eigeninitiative gefragt.

 

Falls Sie Interesse haben, in den E-Mail-Verteiler der Fachgruppe aufgenommen zu werden oder sich aktiv beteiligen wollen, melden Sie sich bitte einfach mit einer kurzen Mail an: johannes@herwig-lempp.de


P.S.:
Falls Sie die Vorgänge in Halle interessieren, finden Sie unter http://www.herwig-lempp.de/dokumente.htm ausführliche Informationen. In Halle versuchten Oberbürgermeisterin und Jugendamtsleiter – beraten von einer externen Firma, die sich vor allem auf die Jugendhilfe spezialisiert hat - im Herbst 2007 alle 314 Heimkinder aus Kostengründen praktisch von heute auf morgen zu entlassen. Dies wurde zurück genommen, aber man besteht weiterhin darauf, bei den Hilfen zur Erziehung “durch Prävention” kurzfristig 20 % der Kosten einsparen zu können (vgl. z.B. auch Wolf Ritscher, Organisierte Verantwortungslosigkeit in der Jugendhilfe: Das Beispiel Halle (Saale), in: KONTEXT 4/2007, S. 379-389).


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