Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie - DGSF

Der berufsübergreifende
Fachverband für Systemische Therapie,
Beratung und Supervision

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Alte DGSF-Nachrichten in Auswahl

Last modified 29.06.2004 13:11

Hier finden Sie einige alte Nachrichten - eingestellt auf unseren früheren, Anfang 2004 abgeschalteten Internetseiten.

22.09.2003
Mitgliederversammlung in Magdeburg
Richtlinien Supervision und Lehrtherapie sowie Ethikrichtlinien verabschiedet
Die DGSF-Mitgliederversammlung am 18. September in Magdeburg hat die Weiterbildungsrichtlinien "Systemische Supervision" und "Lehrende (DGSF)" verabschiedet. Ebenfalls beschlossen wurden Ethikrichtlinien. Die Richtlinien mit den in der Versammlung beschlossenen Änderungen werden in Kürze ins Internet gestellt. Bei den Ethikrichtlinien wurden im Wesentlichen redaktionelle Änderungen vorgenommen, bei den Weiterbildungsrichtlinien für Lehrende eine zusätzliche Übergangsregelung eingefügt.

08.10.2002
Neue Weiterbildungsrichtlinien
Mitgliederversammlung verabschiedet Richtlinien für Beratung und Therapie
Neue Weiterbildungsrichtlinien für "Systemische Beratung" und "Systemische Therapie und Beratung" hat die Mitgliederversammlung der DGSF am 3. Oktober in Freiburg ohne Gegenstimmen verabschiedet. Die Beratungsweiterbildung wurde auf einen Umfang von 550 Stunden (Unterrichtseinheiten) festgelegt statt der im Richtlinienentwurf vorgesehenen 600 Stunden; die Therapieweiterbildung umfasst mindestens 900 Stunden. Ebenfalls ohne Gegenstimmen wurde eine Satzungsänderung verabschiedet, die einen neuen Paragraphen "Instituteversammlung" vorsieht neben Präzisierungen zum Vereinszweck und zum Weiterbildungsausschuss. (Das Protokoll der Mitgliederversammlung wird in den "Mitgliederbereich" der DGSF-Intenetseiten gestellt.)


18.02.2002
Internationale Unterstützung für Familientherapie
Deutsche Sondersituation im Ausland unverständlich
Auf europäischer Ebene stößt die Nicht-Anerkennung der Systemischen Therapie in Deutschland auf großes Unverständnis. Familientherapieorganisationen aus verschiedenen europäischen Nachbarstaaten, die in der EFTA (European Family Therapy Association) zusammengeschlossen sind, haben deshalb der DGSF und der Systemischen Gesellschaft ihre Unterstützung zugesagt und sich im vergangenen Jahr an die deutsche Botschaft ihres Landes gewandt. In ihren Schreiben drücken die Organisationen ihre Verwunderung über die "Nicht-Anerkennung" der Systemischen Therapie in Deutschland aus und bitten um Weiterleitung ihres Protestes an das deutsche Gesundheitsministerium. Sie betonen, dass die Systemische Therapie ein international wissenschaftlich anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren sei. Mit der Ablehnung der Familientherapie begebe sich Deutschland weltweit in eine einzigartige Außenseiterposition.


02.10.2001
Auf friedlichen Konfliktlösungen beharren!
DGSF-Appell an Bundestag und Bundesregierung
Der DGSF-Vorsitzende appelliert an Bundestagsabgeordnete und Bundesregierung, nach den Terroranschlägen in den USA auf friedlichen Konfliktlösungsstrategien zu beharren; hier der Brieftext im Wortlaut: *** "Sehr geehrte Mitglieder des Bundestages und der Regierung, *** die rund 1.500 in der „Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie“ zusammengeschlossenen FamilienberaterInnen, FamilientherapeutInnen und SupervisorInnen teilen Ihre tiefe Empörung über die menschenverachtenden Terroranschläge in den USA. *** Gleichzeitig appellieren wir an Sie, diese Krise mit Besonnenheit zu meistern. Helfen Sie, dass die Täter aufgespürt und vor Gericht gestellt werden. Aber bitte lassen Sie sich nicht auf einen militärischen Rachefeldzug ein, der sich gegen die Bevölkerung eines oder mehrerer Länder richtet. Jeder Krieg vergrößert nur das Leid unschuldiger Menschen, bringt neuen Hass und neuen Terror hervor. Bitte bedenken Sie: Auch Sprache schafft Wirklichkeiten und kann eskalierend oder deeskalierend wirken. *** Wir FamilienberaterInnen, FamilientherapeutInnen und SupervisorInnen wissen aus unserer täglichen Arbeit: Gewalt kann nie Konflikte lösen. Auch Terrorismus lässt sich nicht durch Krieg bekämpfen. Wir möchten Sie bitten, das weltweite Entsetzen über die Tat als Chance zu nutzen, dem Terror und dem Hass, die sich hinter der Maske des religiösen Fundamentalismus versteckt haben, die Unterstützung zu entziehen. Eine internationale Zusammenarbeit zur Beseitigung regionaler Kriege und kriegerischer Auseinandersetzungen und zur Bekämpfung von Armut, sozialer Ungerechtigkeit und ökologischer Zerstörung ist ein mühsamer Weg aus der Krise, aber letztlich der einzig Erfolg versprechende. *** Kein Raketenabwehrsystem, keine noch so gut gerüstete Armee und keine noch so großen inneren Sicherheitsmaßnahmen werden uns vor solchen Anschlägen schützen können. Sicherheit erreichen wir nur durch die Stärkung des internationalen Rechtes und durch soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit. *** Beharren Sie deshalb auf friedlichen Konfliktlösungsstrategien und verhindern Sie eine neue Spaltung der Welt. *** Mit freundlichen Grüßen *** Dr. Wilhelm Rotthaus - 1. Vorsitzender -"

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