Jugendstrafrecht: Kaum ein geeignetes Wahlkampfthema
Last modified 17.01.2008 13:29
Die Verschärfung des Jugendstrafrechts ist kein sinnvoller Weg, um Jugendgewalt oder Jugendkriminalität zu verringern. In einer Pressemitteilung weist die DGSF auf Alternativen hin, die in der systemischen Beratung in der Familientherapie erfolgreich erprobt sind.
Die DGSF-Presseinormation vom 17.1.2008.
Hinweis auf weitere fachliche Informationen/Einschätzungen:
Fast 1000 Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sowie Praktikerinnen und Praktikern der Jugendstrafrechtspflege haben kurzfristig eine Resolution gegen die Verschärfung des Jugendstrafrechts unterzeichnet. Die Resolution „Stellungnahme zur aktuellen Diskussion um eine Verschärfung des Jugendstrafrechts“ ist im Internet zu finden unter
www.dvjj.de/artikel.php?artikel=989.
„Hände weg vom Strafrecht“ ist eine gemeinsame Erklärung der Verbände: Vereinigung Berliner Strafverteidiger, Republikanischer Anwältinnen und Anwälteverein E.V., Organisationsbüro der Strafverteidigervereinigungen, Neue Richtervereinigung, Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen E.V., Berliner Rechtsanwaltskammer, ASJ, Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen Deutsche Strafverteidiger e.V.; im Internet unter
