Psychische Erkrankungen häufiger als bisher angenommen
Last modified 12.06.2008 17:50
Psychische Erkrankungen kommen deutlich häufiger vor als bisherige Auswertungen von Krankschreibungen und Arzneimittelrezepten vermuten ließen. So kommentiert die Technikerkrankenkasse ihren „Gesundheitsreport", der am 11. Juni vorgestellt wurde.
Bei mehr als jeder fünften „Erwerbsperson“ ist 2006 bei einem Arztbesuch mindestens einmal die Diagnose "Psychische Störung" gestellt worden, so der Report. Häufigste Einzeldiagnosen sind: Depressionen, Reaktionen auf schwere Belastungen sowie somatoforme Störungen, die bei sieben bzw. fünf und acht Prozent der Erwerbspersonen diagnostiziert wurden. Von den Diagnosen sind Frauen jeweils doppelt so häufig betroffen wie Männer.
Der Report im Netz
