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Armut und kindliche Entwicklung

zuletzt verändert: 26.09.2012 10:10

Armut ist der größte Risikofaktor für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, das zeigt eine gestern von der AWO vorgestellte Studie.

Die Langzeitstudie der AWO begleitete 900 Kinder vom Vorschulalter an über einen Zeitraum von 15 Jahren und untersuchte ausführlich die qualitativen Folgen von Armut auf die Entwicklung dieser Kinder. Die entscheidenden Faktoren, die über das Aufwachsen von Kindern bestimmen, so fand die Studie heraus, sind das Einkommen und der Bildungshintergrund der Eltern und die Familienform, in der das Kind aufwächst. „Von alleine wächst sich nichts aus ...“ Lebenslagen von (armen) Kindern und Jugendlichen und gesellschaftliches Handeln bis zum Ende der Sekundarstufe I" heißt die Studie der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS). Die Studie erforschte als Wiederholungsbefragung die Lebenslagen und Zukunftsperspektiven von fast 900 Kindern, die erstmals als fünf- bzw. sechsjährige im Kindergarten und 2009/2010 als 16-/17 Jährige letztmals befragt wurden.

Die Studie kann beim AWO Verlag zum Preis von 18 Euro zuzüglich Versandkosten bestellt werden sowie über den Buchhandel (ISBN 978-3-9815319-1-6).

 

Mehr Infos auf den AWO-Internetseiten:

Pressemitteilung der AWO

Inhaltsverzeichnis der Studie (pdf-Dokument)

Auszug aus der Präsentation zum Abschluss der 4. Phase der AWO-ISS-Langzeitstudie am 25. September 2012 in Berlin (pdf-Dokument
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