Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie - DGSF

Der berufsübergreifende
Fachverband für Systemische Therapie,
Beratung und Supervision

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Fachvortrag 4/2008: Dürfen Frauen aggressiv sein? Wie gelingt Umgang mit Macht in Organisationen?

Vortrag/Seminar/Workshop

Anbieter

Praxis - Institut für systemische Beratung (Zweigstelle)
Regionalinstitut Hanau

Ulanenplatz 6
63452 Hanau

Tel: 06181-25 30 03
Fax: 06181-25 30 46

weitere Informationen [...]

Stand: 21.02.2008 12:38

Wann
19.08.2008 19:00 h
bis
19.08.2008 22:00 h
Ort
Erfurt, Augustinerkloster
KursleiterIn
Bettina Daser, Studium der Sozioökonomie in Augsburg (1995-2000), Ausbildungen: Teamentwicklung und Interaktionsmanagement, Systemisches Coaching (,Master of Systemic Counselling'). Tätigkeit als Junior Beraterin für ein internationales Beratungsunternehmen, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Uni Frankfurt (psychoanalytische Sozialpsychologie) und des Sigmund-Freud-Instituts.
Weitere Informationen
"Das Tabu weiblicher Aggression in Organisationen: wie gelingt Frauen ein erfolgreicher Umgang mit Macht?" Organisationen sind ohne Macht nicht vorstellbar. Dennoch neigen Frauen dazu, Machtfragen auszuweichen, insbesondere dann, wenn es um den eigenen Umgang mit Macht geht. Sie sprechen lieber davon, ein wichtiges Projekt vorantreiben oder eine Organisation gestalten zu wollen. Dabei verstehen sie Gestaltung als eine Verbindung von Fürsorge und Macht, wobei sie den Aspekt der Fürsorge gegenüber dem der Macht hervorheben. In diesem Punkt unterscheiden sie sich von ihren männlichen Kollegen, denen der Umgang mit Macht anscheinend besser gelingt, da sie weniger beziehungsorientiert denken. Denn eine stark ausgeprägte Beziehungsorientierung steht einem aktiven Umgang mit Macht entgegen: wer sich nicht klar von Kollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten abgrenzen kann, hat es schwer die eigenen Interessen auch gegen den Widerstand anderer durchzusetzen. Anhand von Forschungsergebnissen werden Faktoren vorgestellt, die für Frauen in Leitungsfunktionen förderlich sind, um sich gegenüber ihren männlichen Kollegen zu behaupten. Diese Erfolgsfaktoren werden anhand von Fallbeispielen erläutert, die sowohl für Frauen in Leitungspositionen als auch für Berater und Beraterinnen, die Frauen beraten, interessant sind.