Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie - DGSF

Der berufsübergreifende
Fachverband für Systemische Therapie,
Beratung und Supervision

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Milton Erickson / Hypno-Systemisches Anwendungsseminar: "Trauma oder Drama" - Hypno-Systemische Ressourcenarbeit bei tragischen Verfestigungen

Vortrag/Seminar/Workshop

Anbieter

Institut Systeme
Anne M. Lang

Venusbergweg 48
53115 Bonn

Tel: 0228-9 49 31 20
Fax: 0228-9 49 31 27

weitere Informationen [...]

Stand: 30.08.2007 15:26

Wann
29.11.2007 14:00 h
bis
30.11.2007 16:00 h
Ort
Bonn
KursleiterIn
Dipl.-Psych. Anne M. Lang
Zielgruppe
ärztliche und psychologische PsychotherapeutInnen, Coaches, BeraterInnen und SupervisorInnen
Teilnehmerzahl
20
Weitere Informationen
SIE LERNEN: Ihren PatientInnen in chronischen und akuten Situationen therapeutische Unterstützung und Veränderungshilfe bereitzustellen - auf dem Hintergrund Ressourcenorientierter Haltungen hypnotherapeutische Tools anzubieten - wie neue Perspektiven angemessen in verfestigten Situationen eingeführt werden können - chronische Situationen auch unter dem Einfluss hypno-systemischer Zirkel zu sehen und mit einem systemischen Modell vorzugehen - Sie erfahren die Kombination Systemischen Ericksonschen und Lösungsorientierten Vorgehens (Haltungen und Tools) im Vorgehen bei unterschiedlichen Fallsituationen - Sie reflektieren die Implikationen ihrer eigenen Glaubensannahmen, diejenigen ihrer Behandlungsmodelle und die ihrer PatientInnen hinsichtlich Störungsätiologie und Behebung. INHALTE: Im Seminar werden also Interventionsmöglichkeiten für akute traumatische Situationen aufgezeigt, die Sie auch aus den Grundseminaren her kennen und in ein Prozessvorgehen einordnen können. Zugleich werden diese in einem hypno-systemischen Erweiterungen eingebettet. Insbesondere kann dabei eine Therapiekommunikation helfen, die sowohl direkt mit Tranceritualen als auch indirekt mit Implikationen der Therapieführung auf „Prozess- und Schleifenebenen“ arbeitet. GRUNDLAGE: Heute wird der Traumabegriff sehr weit gebraucht. Liegt eine schwerwiegende chronifizierte Störung vor wie Zwänge, Ängste, komorbide Störungen oder Psychosomatik, entsteht schnell die Vorstellung, es liege dem ein ebenso schwerwiegendes Trauma zugrunde. Damit wird von einem Erscheinungsbild ausgehend kausalerklärend rückwirkend nach einem Ereignis gesucht. In den Praxen haben wir es aber weit mehr mit chronifizierten Situationen und entsprechenden somatischen und posttraumatischen Zuständen zu tun, deren Geschehen und Aufrechterhaltung unter hypnosystemischem Blick Sinn machen und so zu beeinflussen sind. Daneben gibt es akute traumatischen Situationen, für die die Hypnotherapie Interventions-möglichkeiten zur Veränderung des Erlebens, neuropshysiologischen Verarbeitens, mentaler Bewältigung zur Verfügung stellen kann. Ein Trauma war ursprünglich die „psychische Wunde“, die ein akuter Einbruch von äußeren Schicksals-, Unfall-, Kriegs- Ereignissen bewirkte. Neurophysiologisch wird davon ausgegangen, dass überflutende Stresshormone eine Verarbeitung verhindern und unverarbeitende Relikte als Flash backs auftauchen und zu integrieren sind. Hier ist es wichtig Chronifizierung zu vermeiden. Ein ressourcenorientierter Ansatz verstärkt hier Resilienzmöglichkeiten und erarbeitet die Integration.