Milton Erickson / Hypno-Systemisches Anwendungsseminar: "Jetzt hilft nur noch Hypnose!" - Erwartungshaltungen in eine therapeutische Arbeitshaltung überführen
Vortrag/Seminar/Workshop
AnbieterInstitut Systeme Venusbergweg 48 Tel: 0228-9 49 31 20
Stand: 30.08.2007 14:01 |
- Wann
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08.08.2008 14:00 h
bis
09.08.2008 16:00 h - Ort
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Bonn
- KursleiterIn
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Dipl.-Psych. Anne M. Lang
- Zielgruppe
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ärztliche und psychologische PsychotherapeutInnen, BeraterInnen, Coaches und SupervisorInnen
- Teilnehmerzahl
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20
- Weitere Informationen
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Wenn PatientInnen mit Hpynosewunsch kommen, z.B. über die M.E.G.-Zertifikatsliste, dann kommen sie oft mit einer klaren Erwartungshaltung an Hypnosebehandlung. Diese soll dann schnell, instrumentell und ohne ihre Person umfassende Entwicklung verlaufen.
Da Hypnose in verschiedenen Kontexten angewandt wird, ist es so auch ein Unterschied, ob es um Hypnose bei der Zahnbehandlung, im OP-Saal oder um das Anwenden von Hypnose in der Hypnotherapie einer Psychotherapie geht.
Nicht selten kommen KlientInnen mit chronifizierten Störungen von Psychosomatik, Chronifizierungen von Depression, Zwängen, Ängsten mit langer Vorgeschichte und den unterschiedlichsten Therapievorerfahrungen.
Ist es einerseits sinnvoll die "Hoffnung" der KlientInnen aufzugreifen, ist es andererseits genauso notwendig auch eine therapeutische Arbeitshaltung herzustellen. Es ist wichtig, die Vorerwartungen aufzugreifen, zu spezifizieren, zu utilisieren, zu informieren und so ein sehr spezielles auf einander bezogenes Kunstwerk der Veränderungsarbeit zu entwickeln.
Dabei kann der/dem KlientIn nicht die Arbeit an Auftrag-, Ziel-, Einstellungs-, Verhaltens-, Beziehungsveränderungen usw. abgenommen werden, aber es kann ein Klima entstehen, in dem dieses mehr und mehr möglich wird und eine therapeutische Arbeit entsteht.
Das Seminar hat dies zum Thema. Es geht um
- Ankoppelung an den Patienten
- angemessenes therapeutisches Standing und Rahmen der Situation
- Nutzung von Hoffnung und Umwandlung in realistische Zuversicht
- guten Rapport und indirekter Mehrebenenkommunikation zu schwierigen KlientInnen und die Kontextbestimmung „Psychotherapie“
- letzendlich eine ganzheitliche Entwicklung durch konkrete pragmatische Veränderung von Symptomen durch neues Tun und Musterunterbrechung
- die hypno- systemische Einbettung innerer und äußerer Systeme bei chronifizierten schwierigen Situationen
- Ankoppelung an den Patienten
