Fachtag Systemische Supervision (DGSF)
Systeme in Bewegung - Veränderungen im Arbeitskontext mit Systemischer Supervision begegnen. Ein Fachtag der DGSF zu Sinn und Wirksamkeit Systemischer Supervision am 12. Mai 2006 im Seminarzentrum der SRH Business Academy GmbH in Heidelberg.
| When |
12.05.2006 from 09:30 to 16:30 |
|---|---|
| Where | Heidelberg |
| Contact Email | info@dgsf.org |
| Contact Phone | 0221 61 31 33 |
| Download |
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Um die Besonderheiten der Systemischen Supervision und ihre vielfältigen Möglichkeiten vorzustellen, lädt die DGSF vor allem Verantwortliche von Trägern, Einrichtungen und Verbänden zu diesem Fachtag ein.
Programm:
9.30 Uhr Beginn
Es erwarten Sie Kaffee, Tee und Gebäck sowie Informationen zur DGSF, zur Systemischen Supervision und ihren Qualitätsstandards
10:00 Uhr Begrüßung
durch den 1. Vorsitzenden der DGSF Dr. Wilhelm Rotthaus
10.15 Uhr Prof. Dr. Jörg Fengler, Köln
Das Besondere der Systemischen Supervision –
Würdigung der Komplexität, Antizipation möglicher Wirkungen, Nutzung der Ressourcen, Förderung der Selbstregulierungskräfte
11.15 Uhr Pause
11.30 Uhr Dr. Eva Strasser, München
Was kann Systemische Supervision im Veränderungsmanagement von Profit und Not-for-Profit-Organisationen beitragen?
12:30 Uhr Vorstellung der Nachmittags-Foren
Von 13.00 bis 14.30 Uhr
laden wir zum Mittagessen und einem Kaffee mit dem Trio „Altitudo“
14.30 Uhr Nachmittags-Foren zur Wahl
Es arbeiten systemische SupervisorInnen (DGSF) zu spezifischen Themen und Arbeitsfeldern
16.00 Uhr Ausklang der Veranstaltung bei Kaffee Tee und dem Trio „Altitudo“
sowie der Möglichkeit zu Austausch und Begegnung.
Die Nachmittags–Foren:
Teamentwicklung – Erarbeitung einer
optimalen Teamorganisation
Walter
Cormann, Dipl.-Psych., Dipl.-Betriebswirt, Lindau
Um einen gemeinsamen Arbeitsauftrag erfolgreich durchführen zu können, kommt es
darauf an, das persönliche Miteinander so abzustimmen, dass der Teamprozess
gewinnbringend für die gestellte Aufgabe genutzt werden kann. In dieser
Veranstaltung wird u. a. aufgezeigt, wie die Teamkultur verbessert und
gefördert, Engpässe durch die Potentialprämisse behoben, Konflikte
professionell und konstruktiv gehandhabt werden können.
Das Lösen lösbarer und unlösbarer Probleme – Systemische Fallsupervision
Jürgen
Klatte, Prof., Saarbrücken
An exemplarischen Beispielen werden methodisches Vorgehen und
erlebensaktivierende Supervisionsinstrumente vorgestellt, die neue Lösungsräume
eröffnen. Wie können zum Beispiel über das „Bewältigungsstrategische
Interview“, über „Szenierungsverfahren“ und Fallaufstellungen prekäre
Schlüsselsituationen seziert und die Kompetenz des/der SupervisandIn zu wirkungsvollem
Handeln und Lösen herausgefordert werden?
Analoge Methoden in der systemischen
Supervision – exemplarisch vorgestellt am Beispiel der Supervision in der
Altenhilfe
Gabriele Schaal, Dipl.-Päd., Hechingen
Analoge
Methoden ermöglichen durch ihre „bildhafte Kommunikation“ eine spezifische Art
der Verständigung über ein Problem. Sie schaffen eine innere Distanz zu einer
problematischen Situation, machen Komplexität handhabbar und erlauben ein
gefahrloses Experimentieren mit neuen Konstellationen. Mit analogen Methoden
können in der Supervision neue Sichtweisen erarbeitet und SupervisandInnen an
ihre eigenen Potentiale herangeführt werden.
Systemische Supervision in der
Klinik – am Beispiel der Neuropädiatrie
Silja Thieme, Dipl.-Soz.Päd., Seebruck
Das
Zusammenarbeiten verschiedener Berufsgruppen, finanzieller Druck, besondere
Belastungen durch den nahen Kontakt zu Angehörigen in existentiellen Krisen und
vieles andere mehr stellen erhöhte Anforderungen an MitarbeiterInnen im
Gesundheitswesen. In dieser Veranstaltung wird vorgestellt, wie Systemische
Supervision dazu beitragen kann, die Zusammenarbeit im Stationsbetrieb zu
erleichtern, einen respektvollen Abstand zum Arbeitsfeld zu schaffen,
Ressourcen zu aktivieren und dem Burnout-Syndrom entgegenzuwirken.
Systemische Supervision in der Jugendhilfe
Frieder Pfrommer, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Rottenburg
Systemische Supervision in der offenen Jugendhilfe bedeutet Reflexion und Unterstützung der entsprechenden Helfersysteme, die mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien unmittelbar arbeiten. Daher gilt es oft auch den Kontext anderer beteiligter Institutionen wie Jugendämter, Schule, medizinische Dienste, Jugendgerichtshilfe usw. in die Handlungsplanung mit einzubeziehen und systemimmanente Resonanzphänomene zu identifizieren und zu nutzen.
Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis spätestens 7. April 2006 schriftlich an:
DGSF, Pohlmanstr. 13, 50735 Köln, Fax 0221- 9772194,
oder per Email an info@dgsf.org – (Stichwort „Fachtagung Supervision“).
Mit der Überweisung der Teilnahmegebühr in Höhe von 60,- Euro wird Ihre Anmeldung verbindlich. Sie erhalten dann eine Anmeldebestätigung und eine Wegbeschreibung.
Last modified 12.02.2008 13:12
