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Sicher im Internet

zuletzt verändert: 01.04.2011 12:33

Kinder und Jugendliche sicher im Internet - Hinweise

Das Internet bietet immer mehr Möglichkeiten auch für Kinder und Jugendliche. Die Kehrseite dieser steigenden Zahl von Angeboten ist allerdings, dass gleichzeitig auch die Gefahren im Netz (etwa durch unseriöse Angebote) wachsen.

Kinder und Jugendliche deshalb vom Internet fernzuhalten würde ihnen allerdings nicht weiterhelfen. Sie könnten so bei Gleichaltrigen zu Außenseitern werden, und ihnen blieben die immer wichtiger werdenden grundlegenden Kulturtechniken einer modernen Gesellschaft verschlossen.

Die Gefahren auszublenden und Kinder und Jugendliche im Umgang mit dem Netz nicht zu unterstützen, wäre allerdings genauso problematisch. Das hieße die jungen Menschen Gefahren auszusetzen, ohne ihnen Schutzmöglichkeiten anzubieten.

Kinder und Jugendliche altersgemäß und kompetent im Internet zu begleiten wird somit immer mehr eine grundlegende Erziehungsaufgabe, bei der es jedoch auch seitens der Eltern und Pädagogen einer eigenen Auseinandersetzung mit den neuen Medien bedarf.

Die Gefahren im Internet sind auf unterschiedlichen Ebenen angesiedelt und so ist es wichtig einen Überblick zu bekommen, um ihnen angemessen begegnen zu können:

 

1.) Medienerziehung und Internet: Hinschauen und begleiten

Oft kennen sich Kinder und Jugendliche besser im Internet aus als ihre Eltern. Die aktive Auseinandersetzung der Eltern und Erzieher mit den neuen Medien, hilft auch den Kindern sich differenzierter und angemessener damit zu befassen.

Die 10 goldene Regeln zur Medienerziehung des Portals "Schau hin!":
http://schau-hin.info/medienerziehung/internet/10-goldene-regeln.html

Kostenlose Broschüre (PDF): "Ein Netz für Kinder - Surfen ohne Risiko":
Die Broschüre ist in zwei Teile geteilt und enthält einen Elternteil und einen Kinderteil:
www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationen,did=4712.html

 

Klicksafe.de setzt den Auftrag der Europäischen Kommission um, "Internetnutzern die kompetente und kritische Nutzung von Internet und Neuen Medien zu vermitteln und ein Bewusstsein für problematische Bereiche dieser Angebote zu schaffen."
www.klicksafe.de/ueber-klicksafe

jugendschutz.net kontrolliert das Internet und sorgt für die Einhaltung des Jugendschutzes. Aktuelle Infos und Broschüren rund um das Themenfeld sind hier zu finden:
www.jugendschutz.net

 

2.) Technische Sicherung: Schutz bis ins Kinderzimmer

Die Computer der Kinder und Jugendlichen müssen technisch gesichert werden, damit es nicht zu einem ungewollten Ausspähen kommen kann. So wurde 2010 aufgedeckt, dass unzählige Kinder zuhause heimlich über ihre Webcams gefilmt wurden, indem jemand Schadsoftware auf den Rechnern der Kindern eingeschleust hatte. Nachfolgend Infos helfen die PCs sicherer zu machen und den Gefahren des Internets aktiv zu begegnen:
www.sewecom.de/pc
www.bsi-fuer-buerger.de

 

3.) Bewusster Umgang mit Informationen: Datenschutz

Persönliche Daten im Internet zu veröffentlichen kann ungeahnte Nachteile bringen. Deshalb sollten die Kinder und Jugendlichen sensibilisiert werden in Bezug auf das, was sie von sich bekannt geben können und was sie besser für sich behalten. Insbesondere in den sogenannten "Sozialen Netzwerken" ist Vorsicht geboten:

www.verbraucher-sicher-online.de/thema/soziale-netzwerke

("Verbraucher sicher online" ist ein Projekt der Technischen Universität Berlin mit zahlreichen Informationen zur sicheren Internetnutzung - beispielsweise beim Online-Banking -, den sicheren Umgang mit Computern - etwa Datensicherung- und  Datenlöschung - oder Barrierefreiheit.)

 

4.) Gesichertes Chatten und Surfen bei kleineren Kindern

Für kleinere Kinder gibt es die Möglichkeit Kinderschutz-Software zu installieren, so dass die Kinder nur auf kindgerechte Seiten gelangen können:

Kinderschutz-Software von "fragFinn.de":
www.fragfinn.de/kinderliste/eltern/kinderschutz/schutzsoftware.html

Seriöse Chat- und Messenger-Angebote für Kinder:
www.seitenstark.de/chat
www.kinder-messenger.de

 

5.) Jugendliche altersgemäß sensibilisieren

Jugendliche kennen sich mit den Gefahren des Netzes zumeist weniger aus als sie selbst denken. Sie sollten deshalb sensibilisiert werden für mögliche Probleme. Das nachfolgende Lehrmaterial vermittelt die zentralen Grundlagen.

Das Lehrmaterial von "Klick-Safe" auf der ECDL-Lernplattform:
Sicherheit und - Know How für junge User (Inklusive Zertifizierungsmöglichkeit):
www.ecdl-moodle.de/course/category.php?id=17
www.ecdl-moodle.de/course/view.php?id=59

Das Zertifikat KlickITsafe für junge User:
www.dlgi.de/klickitsafe

 

(Zusammenstellung DGSF-Mitglied Joachim Wenzel)

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