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praxis Hanau: Einführung in die Ego-State-Therapie: Die Arbeit mit inneren Selbstanteilen

Vortrag/Seminar/Workshop

Wann
28.10.2010 19:00 h
bis
28.10.2010 22:00 h
Ort
Nürnberg
KursleiterIn
Dr. med. Jochen Peichl, Oberarzt der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin am Klinikum Nürnberg, Schwerpunkte der Arbeit: Stationäre Traumatherapie und Behandlung von Persönlichkeitsstörungen, insbesondere Borderline-Persönlichkeitsstörungen, komplexe PTBS, DIS. Diverse Publikationen zu diesen Themen. Ehm. Lehranalytiker am Institut für Psychoanalyse Nürnberg und Lehrtherapeut des Moreno-Instituts Überlingen, EMDR-Ausbildung bei Arne Hofmann und Ausbildung in Ego-State-Therapie bei Woltemade Hartman, hypnotherapeutische und hypnosystemische Weiterbildung bei B. Trenkle und G. Schmidt. In den letzten Jahren intensive theoretische und praktisch-klinische Auseinandersetzung mit der Ego-State-Theorie von J. Watkins und H. Watkins mit Versuch, diese mit der neueren psychoanalytischen Objektbeziehungstheorie von Kernberg, den Ergebnissen der Hirnforschung und dem hypnosystemischen Ansatz von G. Schmidt zu verbinden. Veröffentlichungen: „Die inneren Trauma-Landschaften. Borderline, Ego-State, Täter-Introjekt.“ (Stuttgart: Schattauer, 2006), „Innere Kinder, Helfer, Täter und Co. Ego-State-Therapie des traumatisierten Selbst.“ (Stuttgart: Klett-Cotta, 2007), „Destruktive Paarbeziehung. Das Trauma intimer Gewalt.“ (Stuttgart: Klett-Cotta, 2008), „Jedes Ich ist viele Teile. Die inneren Selbst-Anteile als Ressource nutzen.“ (München: Köselverlag, 2010)
Teilnehmerzahl
50
Weitere Informationen
Es war Paul Federn, ein Schüler von Sigmund Freud, der ein Energiemodell vorschlug, das Ego-States (Ich-Zustände) innerhalb des Egos erfasste. John und Helen Watkins erweiterten das Konzept Paul Federns und seines Proteges Edoardo Weiss und schufen eine Form hypnoanalytischer Therapie, die heute als Ego-State-Therapie oder "Innere Kindarbeit" bekannt ist. Die Watkins konzeptualisierten das Ego als einen Zustand, der aus mehreren Ego-Zuständen besteht, die voneinander durch mehr oder weniger durchlässige Grenzen getrennt werden. Für diese Trennung spielt die Dissoziation einen große Rolle, von der normalen Alltagsdissoziation bis hin zur pathologischen Dissoziation nach Traumaerfahrung. Jeder dieser Ego-States wird als anpassungsfähig und in einer Familie von Subselbsts existierend angesehen, die in einer funktionellen Weise handeln kann und, wie viele Familien, unterschiedliche Grade an Dysfunktion aufweisen kann. Gewöhnlich zeigt sich eine Pathologie dann, wenn Uneinigkeiten oder ein Mangel an Kooperation zwischen den Ego-States auftritt. Das Ziel der Ego-State-Therapie ist die Integration. Ego-State-Therapie definiert die Integration als Zustand, in dem die einzelnen Ego-States in vollständiger Kommunikation miteinander stehen, mentale Inhalte teilen und in harmonischen und kooperativen Beziehungen miteinander existieren. Ziel des Vortrages ist die theoretisch Darstellung des klassischen Konzeptes und seine Erweiterung in die systemische und hypnnosystemischen Theorie nach Gunter Schmidt und Richard Schwartz. Kosten: für WB-Teilnehmer kostenlos, Gäste zahlen 15 € Zeit: 19:00 – 22:00 Uhr Die Veranstaltung ist mit 4 Punkten bei der Bayerischen Landespsychotherapeutenkammer akkreditiert! Weitere Informationen auf: www.praxis-institut.de
Über das Mitglied

Kontaktdaten

Praxis - Institut für systemische Beratung Regionalinstitut Süd
Ulanenplatz 6
63452 Hanau

Tel: 06181-25 30 03
Fax: 06181-25 30 46

Email: schwing@praxis-institut.de
Internet: http://www.praxis-institut.de

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Weiterbildungsgang Systemische Beratung
Weiterbildungsgang Systemische Supervison
Weiterbildungsgang Systemische Therapie
Weiterbildungsgang Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie  

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Stand: 01.03.2010 13:30
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