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Familienrekonstruktion - Arbeit an der Herkunftsfamilie

Vortrag/Seminar/Workshop

Wann
16.03.2010 09:00 h
bis
20.03.2010 18:00 h
Ort
Darmstadt
KursleiterIn
Dr. Margarete Hecker
Zielgruppe
SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, GemeindepädagogInnen, PfarrerInnen und andere, die gezielt an ihrer Herkunftsfamilie arbeiten wollen. TeilnehmerInnen mit Migrationshintergrund sind besonders eingeladen, am Seminar teilzunehmen. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der TeilnehmerInnen auf 8 Personen begrenzt ist.
Teilnehmerzahl
8
Weitere Informationen
Inzwischen interessiert sich eine neue Generation von KursteilnehmerInnen für ihre Herkunftsfamilie. Der erste Weltkrieg, die Weimarer Zeit, die NS-Zeit und die Nachkriegszeit gehört für sie bereits zur Geschichte. Sie haben in der Familie von Erlebnissen an der Front, von Bombennächten oder auf der Flucht gehört, die so in der öffentlichen Wahrnehmung nicht präsent sind. Wir erleben auch zunehmend TeilnehmerInnen mit Migrationshintergrund, die extremer Armut entflohen sind und kaum Kontakt mit ihren schwer arbeitenden Eltern hatten. Die Herausforderungen für die junge Generation und ihre Lebensbewältigung unterscheiden sich sehr von denen ihrer Eltern und Großeltern. Es ist auch hier sehr schwer, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen, obwohl die Alten und die Jungen den Dialog suchen, um sich selbst und die eigenen Stärken besser kennen zu lernen. Zusammen mit den TeilnehmerInnen wollen wir versuchen, einen neuen Zugang zu verschlossenen Erfahrungen der Familie zu bekommen. Wir wollen frühe gefühlsmäßige Versteinerungen auflösen und den Geheimnissen der inneren Blockaden auf die Spur kommen. Die TeilnehmerInnen werden auf der Suche nach ihren Wurzeln begleitet. Methoden: Exploration des Familiensystems, Skulpturarbeit, Aufstellungen, Rollenspiele, Dialoge. // Anmeldung bis Freitag, 29.01.2010 // Seminarbeitrag: € 350,--