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Body Trance I

Rahmendaten

Institut für systemische Entwicklung und Fortbildung IEF
Ort 8002 Zürich
Baden-Wuerttemberg
Anfang 23.03.2018
Ende 24.03.2018
Plätze

Workshops/Seminare

Kursleitung

  • Woltemade Hartman
  • Ph.D || Klinischer Psychologe in privater Praxis in Pretoria, South Africa. In internationaler Zusammenarbeit mit Experten wie Maggie Philips hat er das Konzept der Ego State Therapy entwickelt. Er ist Direktor der Milton Erickson Gesellschaft in Südafrika. Zudem ist er zertifizierter EMI (Eye Movement Integration) Practitioner und Trainer. Er ist durch Dr. Danie Beaulieu Ph.D und der Academie Impact in Quebec, Canada, akreditiert EMI Trainings international durchzuführen.

Zielgruppe / Kurzinfo

Das Seminar richtet sich an therapeutisch Tätige, insbesondere Psycho- und TraumatherapeutInnen, ÄrztInnen, NotfallpsychologInnen.

Weitere Informationen

Ein Trauma verursacht ein inneres Chaos, wenn eine verheerende Erfahrung über Zeit hinweg eingefroren bleibt. Psychologisches Wachstum und Weiterentwicklung der eigenen Existenz werden behindert. Wir werden nicht nur von uns selbst abgetrennt, sondern auch von anderen Menschen, der Natur und unserer Lebendigkeit. Erickson´sche und hypno-systemische Therapeuten ähneln heutzutage Schatzsuchern auf der Suche nach unentdeckten Diamanten und Ressourcen in der Persönlichkeit und im Körper ihrer Klienten. Ein kombinierter hypno-somatischer Ansatz stellt ein hochwirksames Mittel dar, traumatisierten Klienten dabei zu helfen, nach dem Besten in sich selbst zu sondieren und sie dabei zu unterstützen, Rohdiamanten als Ressourcen zu entdecken wie Entschlossenheit, Überleben, Resilienz, Hoffnung, Optimismus und Liebe, welche letztlich dazu verhelfen, wieder physisch und emotional zu wachsen und zu gedeihen. In diesem Workshop erlernen die Teilnehmer hypno-systemische Techniken zu Förderung der emotionalen und somatischen Aktivierung von verborgenen Traumata. Besondere Betonung wird darauf liegen, wie man therapeutische Berührung in vorsichtiger und ethisch vertretbarer Weise anwendet, wie man Embodiment ermöglicht, korrektives Erleben und Erfahrungen konzipiert und neue Balance, Selbstregulation, Ganzheit, Kohärenz und „Flow“ gestaltet. Bei der Kombination von Berührung und Embodiment in der Behandlung des komplexen Traumas ist es sehr wichtig, in der Arbeit mit dem physiologischen System langsam vorzugehen und den Körper zu stabilisieren, bevor das Trauma neu verhandelt wird. Wenn der Therapeut sich körperlichen Empfindungen widmet, muss er/sie Mittel und Fertigkeiten verfügbar haben zur Überprüfung, wie der Körper mit der erlebten Schwerkraft umgeht. Dazu gehört auch die Kenntnis, wie ein Zugang zum haptischen System des Klienten zur Förderung seiner Selbstregulation gefunden werden kann. Um dieses Ziel zu erreichen sollte der Therapeut sowohl Trance als auch Berührung als sehr wirksame therapeutische Mittel nutzen. Das haptische System wurde vom amerikanischen Evolutionspsychologen James Gibson konzeptualisiert und vorgestellt; nach dessen Auffassung vermittelt und koordiniert dieses System Informationen aus der inneren und äußeren Umgebung. Vertiefung Body Trance II (11.-12.06.2018).
Über das Mitglied

Kontaktdaten

Institut für systemische Entwicklung
und Fortbildung IEF

Schulhausstraße 64
8002 Zürich
SCHWEIZ

Tel: +41 (44) 362 84 84
Fax: +41 44 3628481

Email: ief@ief-zh.ch
Internet: http://www.ief-zh.ch

DGSF-anerkannte Weiterbildungsgänge

Stand: 17.07.2017 10:48