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ifs Essen/ Köln: Fachtag mit Jürgen Kriz: Personzentrierte Systemtheorie


Fachtage/Fachtagungen

Jürgen Kriz

Die „Personzentrierte Systemtheorie“ ist eine Konzeption von Jürgen Kriz, welche das Ziel verfolgt, den Prozessebenen menschlichen Erlebens im Kontext von Psychotherapie, Beratung und Coaching gerecht zu werden. Nach Teilausarbeitungen für bestimmte Fragestellungen in den letzten 25 Jahren ist 2017 eine Gesamtdarstellung unter dem Titel „Subjekt und Lebenswelt“ erschienen. Die Wahl dieses Titels macht deutlich, dass neben der Berücksichtigung körperlicher, psychischer, interpersoneller und kultureller Prozesse auch die Frage berücksichtigt werden muss, aus welcher Perspektive wir eigentlich die Vorgänge beschreiben. Diese Frage ist besonders für systemisches Arbeiten relevant, weil eigentlich immer die Unterscheidung zwischen „System“ und „Umwelt“ eine Rolle spielt. Doch um welche Umgebung, um welchen Kontext, geht es eigentlich? Ist damit jener gemeint, der von Beobachtern, Therapeuten und Theoretikern beschrieben wird – oder aber jener, der von den beteiligten Subjekten so gesehen wird? Üblicherweise werden nämlich als Einflüsse für das Erleben und Verhalten weitgehend nur jene Aspekte berücksichtigt und thematisiert, welche intersubjektive Beobachter feststellen würden. Die komplementäre Perspektive – die des Subjekts in seiner Lebenswelt – wird oft weit weniger berücksichtigt.

120

Nordrhein-Westfalen

45276

Essen


28.10.2020 10:00

28.10.2020 17:00

Kosten: 98,00 Euro; 90,00 Euro für DGSF-Mitglieder (inkl. Mittagsimbiss und Pausengetränke) Weitere Informationen unter www.ifs-essen.de

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