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Fortbildung "Systemisch orientierte Fachkraft Kindeswohlgefährdung - Kurs KWG I - 15"


Sonstige Weiterbildungen

Kursleitung: Dr. Heike Schader

Eine Zielgruppe dieser Fortbildung sind Mitarbeiter_innen, die die Position der "Erfahrenen Fachkraft" in ihrem Träger übernehmen wollen / sollen. Um der allgemeinen Definition "Erfahrende Fachkraft" der Jugendämter zu genügen, benötigen die entsprechenden Mitarbeiter_innen meistens eine Berufsausbildung wie Sozialpädagog_in, Sozialarbeiter_in, Pädagog_in, Psycholog_in, Ärzt_in (alles Diplom, Bachelor oder Master) und außerdem Erfahrung in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Problemfamilien. Darüber hinaus sind eine weitere Zielgruppe interessierte Fachleute und Leitungskräfte aus psychosozialen Berufsfeldern. Abweichend von diesen Voraussetzungen kann eine Teilnahme an der Fortbildung individuell in einem persönlichen Gespräch geklärt werden.

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Hamburg

22765

Hamburg

Max-Brauer-Allee, 100

04.12.2021 09:00

17.06.2022 16:00

In den letzten Jahren wurden in der Öffentlichkeit immer wieder erschreckende Fälle von Kindeswohlgefährdung bekannt. Dabei wurde nicht selten die Arbeit der verschiedenen Hilfeeinrichtungen und der Jugendämter kritisiert und häufig stehen am Ende einzelne Mitarbeiter_innen im Fokus der Kritik. Der Druck auf die Profis, die mit dem Thema Kindeswohl konfrontiert werden, ist gestiegen. Gleichzeitig werden die finanziellen Mittel immer knapper. Im Juni 2005 wurde im Rahmen des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe (KICK) der § 8a SGB VIII verabschiedet. Hierin wurde der Schutzauftrag der Jugendämter und der Jugendhilfeträger gegenüber Kindern und Jugendlichen konkretisiert. Teil des § 8a ist die Einbeziehung einer "erfahrenen Fachkraft" (EFK) zur Abschätzung einer Kindeswohlgefährdung. Seit dem 01.01.2013 ist das Kinderschutzgesetz in Kraft und weitere Berufsgruppen werden in die Verfahrensweisen eingebunden. Die Inhalte dieser Fortbildung sollen die Teilnehmer_innen befähigen, Risikoeinschätzungen durchzuführen. Dazu werden den Teilnehmer_innen auf der Basis systemischen Denkens und Handelns Fachinformationen und Methoden für einen professionellen Umgang mit dem Thema Kindeswohlgefährdung vermittelt. Zielgruppe für die Fortbildung sind alle Fachleute, die im Sinne des § 8a SGB VIII tätig sind und darüber hinaus leitungsverantwortliche und am Thema interessierte Kolleg_innen. Während der gesamten Fortbildung können eigene Fälle und Fragestellungen eingebracht werden. Die einzelnen Tage sind durch theoretischen Input, Arbeitsgruppen, Methodenvorstellungen und Übungsmöglichkeiten strukturiert. In jedem Modul wird eine Methode vorgestellt, die für die Beratung als EFK genutzt werden kann. Diese Methode wird in dem jeweiligen Modul auch geübt. In jedem Modul gibt es zudem noch Vertiefungsthemen.

Nein
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DGSF-anerkannte Weiterbildungsgänge

Stand: 01.03.2021 15:32