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Appell: „Jetzt handeln: Personal im Gesundheitswesen vor Burnout!“

Veröffentlicht: 04.03.2021, aktualisiert: 04.03.2021
Vor dem Hintergrund der sehr hohen Belastung von Beschäftigten im Gesundheitswesen während der Coronapandemie fordern Berufsgesellschaften, Fachverbände (darunter auch die DGSF) und Stiftungen unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) die Politik dazu auf, eine Lösung zur Entlastung der von COVID-19 besonders betroffenen Bereiche der Gesundheitsversorgung zu finden.

Mit dem dringenden Appell „Jetzt handeln: Personal im Gesundheitswesen vor Burnout!“ wendeten sich am 3. März mehrere Fachgesellschaften, Berufsverbände und Stiftungen unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) an die Politik. Sie alle sind in ernster Sorge um die hohe Belastung der Gesundheitsfachkräfte durch die Coronapandemie. „In Anbetracht dieser ununterbrochenen Konfrontation mit Notfallsituationen, teils leidvollem Sterben und Tod ist Entlastung für Gesundheitsfachkräfte durch den Einsatz psychosozialer Fachkräfte in Versorgungsbereichen mit hoher Belastung unerlässlich.“, so Dipl.-Psych. Urs Münch, Vizepräsident der DGP, Psychologischer Psychotherapeut und Psychoonkologe.

„Wir fordern Sie auf, eine Lösung zur Entlastung der von COVID-19 besonders betroffenen Bereiche der Gesundheitsversorgung zu finden, die auch den Grundsätzen des Rahmenkonzepts des CBRN-Schutzes für eine Pandemie entspricht.“ Es sei dringend dafür zu sorgen, dass die von COVID-19 besonders betroffenen Bereiche der Gesundheitsversorgung mit zusätzlichen Fachkräften aus der Psychologie, Psychotherapie, Neuropsychologie, Sozialarbeit und Spiritual Care bzw. Seelsorge gestärkt werden, appellieren die unterzeichnenden Fachgesellschaften und Berufsverbände.

Die DGP ruft Fachverbände und -gesellschaften dazu auf, sich dem Appell anzuschließen. Die DGSF hat den Appell mitgezeichnet.

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