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Armutsrisiko in deutschen Großstädten

Veröffentlicht: 01.07.2010, aktualisiert: 10.06.2015
Die Armutsgefährdung der Bevölkerung in den meisten Großstädten ist laut einer aktuellen Auswertung des Statistischen Bundesamts höher als im Bundesdurchschnitt.

Für seine Meldung vom 30. Juni hatte das Statistische Bundesamt die "Armutsgefährdungsquote" für 15 deutsche Großstädte mitgeteilt. Neben den Ergebnissen für Großstädte veröffentlichen die statistischen Ämter des Bundes und der Länder im Rahmen des Projekts „Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik“ erstmals Armutsgefährdungsquoten in "tiefer regionaler Gliederung". Die Ergebnisse werden für 39 Regierungsbezirke sowie für 95 Raumordnungsregionen bereitgestellt. Diese Daten sowie Armuts- und Sozialindikatoren auf Länderebene, methodische Erläuterungen zu den Datenquellen und den angewandten Berechnungsverfahren stehen im Internet unter www.amtliche-sozialberichterstattung.de zur Verfügung und werden regelmäßig aktualisiert.

Ein Blick in die Armutsgefährdungsquoten nach soziodemografischen Merkmalen zeigt, dass die Armutsgefährdung bei den unter 18-Jährigen und bei den 18 bis 25-Jährigen besonders hoch ist (rund 20 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt von 14 Prozent), bei 'Alleinerziehenden' (hier: "Haushaltstyp ein Erwachsener mit Kind/Kindern) sogar fast 40 Prozent beträgt.

Die DGSF ist  im April 2009 dem "Bündnis Kindergrundsicherung" beigetreten, das eine Kindergrundsicherung in Höhe von rund 500,- Euro pro Monat und Kind fordert, um der wachsenden Kinderarmut mit einer sozial gerechten Lösung zu begegnen.

 

Link zur Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes.

Link zum Bündnis Kindergrundsicherung.

 

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