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Bündnis gegen Schütteltrauma

Veröffentlicht: 27.03.2018, aktualisiert: 22.03.2018
Gemeinsam über die Gefahren des Schüttelns aufklären – die DGSF ist Mitglied des Bündnisses gegen Schütteltrauma geworden.

Zusammen mit dem bundesweiten „Bündnis gegen Schütteltrauma” klärt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums seit November 2017 über die Gefahren des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern auf. Auch die DGSF ist dem „Bündnis gegen Schütteltrauma” beigetreten und unterstützt die Maßnahmen zur Prävention von Schütteltrauma. Jährlich werden schätzungsweise zwischen 100 bis 200 Säuglinge und Kleinkinder mit Schütteltrauma in deutsche Kliniken gebracht.

Dem Bündnis gehören 29 Verbände, Vereine und Institutionen aus dem Gesundheitswesen, dem Kinderschutz und der Kinder- und Jugendhilfe an. Durch die gemeinsame Aktion sollen möglichst alle Eltern von Säuglingen und werdende Eltern erreicht werden. Das NZFH hat Flyer und Innenraumplakate entwickelt, die von Fachkräften kostenlos bei der BZgA, dem Träger des NZFH, bestellt werden können.

Die DGSF  bittet ihre Mitglieder, sich an den Präventionsmaßnahmen zu beteiligen und zum Beispiel den Aufklärungsflyer zum Schütteltrauma Eltern in der Beratung zu überreichen. Außerdem können sie Eltern von Säuglingen, die viel schreien, auf die bundesweite Beratungsstellensuche auf www.elternsein.info verweisen. Die Suche enthält die Daten von rund 600 qualifizierten Schreiambulanzen und Beratungsstellen öffentlicher und freier Träger und wird stetig erweitert.

Der Flyer (Bestellnummer 16000535) und das DIN-A2-Plakat (Bestellnummer 16000536) können bei der BZgA per E-Mail: order@bzga.de oder Fax 0221-8992-257 angefordert werden.

Mehr Informationen unter:
www.fruehehilfen.de

www.elternsein.info

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