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Coaching-Umfrage: Dominanz des Systemischen

Zuletzt verändert: 01.08.2017
An der 15. „Coaching-Umfrage Deutschland“ vom Büro für Coaching und Organisationsberatung (BCO) von November 2016 bis Ende Januar 2017 haben 546 Coachs teilgenommen. Neben wirtschaftlichen Rahmendaten wurde in diesem Jahr vor allem nach verschiedenen Aspekten der Qualitätssicherung gefragt. Die Ergebnisse der vom Roundtable der Coachingverbände (RTC) unterstützten Umfrage zeigen eine starke Dominanz der systemischen Ausbildungen im Bereich der Primärqualifikation von Coaches.

Mehr als 400 der befragten Coachs gaben an, eine „umfangreiche Beratungsausbildung als primäre Weiterbildung" absolviert zu haben, die bei rund 250 Coachs einen Zeitumfang zwischen 150 und 300 Stunden umfasste, bei immerhin fast 70 aber auch einen Umfang von 500 und mehr Stunden. Bei mehr als 60 Prozent der Befragten war diese Beratungsweiterbildung (auch) systemisch ausgerichtet (Mehrfachnennungen waren möglich).

Interessant ist auch, dass sich fast 50 Prozent der Antwortgeber für eine stärkere Regulierung des Coachings als Profession aussprechen. Rund 25 Prozent sind sich in dieser Frage unsicher und auch rund 25 Prozent sprechen sich dagegen aus. Impulse im Hinblick auf eine Regulierung und für die Weiterentwicklung von Qualitätsstandards werden vor allem von den Berufs- und Fachverbänden erwartet. Ein ausführlicher Artikel zu den Umfrageergebnissen der jährlich durchgeführten Umfrage ist in „wirtschaft + Weiterbildung“, Heft 4/2017 veröffentlicht und kostenlos auf den Verlagsseiten abrufbar (zeitschriften.haufe.de/ePaper/wirtschaft-weiterbildung/2017/48536F65/index.html#38).

Diie Aufbreitung der Umfragergenisse für die Teinehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage sind im Mitgliederbereich der DGSF-Internetseiten eingestellt (www.dgsf.org/dokumentemitglieder/verschiedenes). Mehr auch unter: coachingumfrage.wordpress.com.

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