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Corona-Pandemie: Zwischenruf der DGSF-Fachgruppe Pflege

Veröffentlicht: 07.12.2020, aktualisiert: 07.12.2020
Während der Corona-Pandemie ist noch offensichtlicher geworden, dass Anspruch und situative Wirklichkeiten der gesundheitlichen Versorgung in Deutschland oft weit auseinanderklaffen. Das schreiben die Sprecherinnen der DGSF-Fachgruppe Pflege in ihrem aktuellen Zwischenruf »Es war einmal ... der ›Mensch‹ im Mittelpunkt«.

In ihrem Zwischenruf weist die DGSF-Fachgruppe darauf hin, dass die Krise auch als Chance gesehen werden könne, um das Gesundheitswesen "zukunftsfähiger" zu machen. Zu beobachten seien zunehmende psychische und soziale Nöte bei Pflegebedürftigen, steigende Überlastung bei  Angehörigen. Die Fachgruppe plädiert dafür, psychosoziale, traumazentrierte und psychotherapeutische Hilfen in der Versorgung stärker zu berücksichtigen. Der Zwischenruf betont: "Der einzelne Mensch und seine/ihre Befindlichkeit gehört neu ins Zentrum der Überlegungen, nicht seine/ihre Instrumentalisierung für ein Krankheitssystem und deren Abrechenbarkeit von Leistungen."

Zum Wortlaut des Zwischenrufs der DGSF-Fachgruppe Pflege: systemisch {pflegen-betreuen-begleiten} beraten

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