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Hilfeplanung systemisch gestalten

Veröffentlicht: 07.07.2020, aktualisiert: 07.07.2020
Der Beginn des ersten gemeinsamen Zertifikatskurses "Hilfeplanung systemisch gestalten: sozialpädagogisch – prozesshaft – partizipativ" der beiden Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe in Kooperation mit der DGSF wurde wegen der Corona-Krise verschoben auf Dezember. Anmeldungen sind noch bis 20. September möglich.

"Hilfeplanung systemisch gestalten:  sozialpädagogisch – prozesshaft –  partizipativ": 1. Gemeinsamer Zertifikatskurs der Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe in Kooperation mit der DGSF

Die Hilfeplanung ist das Steuerungsinstrument aller Erziehungshilfeleistungen und eine der zentralen Aufgaben der Jugendämter in Deutschland. Wie passgenau die Hilfen an den Bedarfen der Eltern, Kinder und Jugendlichen ansetzen und welchen Nutzen sie für die Eltern und Kinder entfalten, hängt wesentlich von der Qualität der Hilfeplanung ab.

Von Dezember 2020 bis Januar 2022 findet ein erster gemeinsamer Zertifikatskurs "Hilfeplanung systemisch gestalten:  sozialpädagogisch – prozesshaft –  partizipativ" der beiden Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe in Kooperation mit der DGSF statt. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie musste der ursprünglich für diesen Sommer geplante Start der Veranstaltung nach hinten verschoben werden. Ziel der 6-moduligen Weiterbildung, die mit einem Zertifikat der Landesjugendämter abgeschlossen wird, ist, die Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen im Jugendamt für die komplexe Arbeit der Hilfeplanung mit den Familien systemisch-fachlich zu qualifizieren.

Die systemische Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen ist ein Meilenstein in der qualitativen Weiterentwicklung der Hilfeplanung in den Jugendämtern. Sie startet am 7. Dezember 2020 mit einem 3-tägigen Einführungsmodul. Die Anmeldefrist endet am 20. September. Weitere Informationen.

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