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Ich, Du und die anderen ...

Veröffentlicht: 09.10.2018, aktualisiert: 11.10.2018
Mehr als 500 Teilnehmende befassten sich in über 100 Vorträgen, Workshops und Panels mit den Themen der DGSF-Jahrestagung vom 20. bis 22. September in Oldenburg. Die Tagung unter dem Motto "Ich, Du und die anderen ..." zeigte die Bedeutung systemischen Denkens und Handelns in den Feldern klinischer Therapie, Beratung, Supervision, Coaching und Mediation. Ein erster Tagungsbericht der Veranstalter ist jetzt online, dazu hier einige Tagungsimpressionen.
Ich, Du und die anderen ...

Nachdenkliches am Morgen des letzten Tages von Professor Claus Eurich

18. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGSF vom 20. bis 22. September an der Universität Oldenburg unter wissenschaftlicher Leitung von Priv. Doz. Dr. Joseph Rieforth: "Ich, Du und die anderenSelbstorganisation – Selbststeuerung und die Frage nach dem Sinn. Von Psychotherapie bis Management und Wissenschaft".
Tagungsbericht der Veranstalter
Mehr zur Tagung

Begrüßung der Tagungsgäste durch Joseph Rieforth
Begrüßung der Tagungsgäste durch Joseph Rieforth

Hermans
Im Gesundheitswesen werde traditionell häufig höchstens vom „Ich“ bis zum „Du“ gedacht ohne das Einbeziehen von „Anderen“. Die Systemikerinnen und Systemiker hätten die Chance das besser zu machen, wenn die sozialrechtliche Anerkennung der Systemischen Therapie kommt – so DGSF-Vorsitzender Enno Hermans. Weitere Grußworte kamen vom Präsidenten der Universität, Professor Hans Michael Piper und von Hartmut Epple vom Vorstand der Systemischen Gesellschaft. Auch der Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg, Jürgen Krogman, sowie zwei Mitglieder des Bundestages, Dennis Rode und Stefan Albani, gaben mit persönlichen Statements der Tagung einen politischen Rahmen.


Kriz
Professor Jürgen Kriz machte mit seiner Keynote „Ohne Dich und die anderen gäbe es kein „ich“ – Doch wer seid ihr in meiner Lebenswelt?“ den Auftakt: Auf der Grundlage der „personenzentrierten Systemtheorie“ beschrieb er, wie sich körperliche, psychische, interpersonelle und kulturelle Prozesse gegenseitig bedingen.

Schirach
„Lebenskunst und Lebenssinn“. Die Philosophin und freie Journalistin Ariadne von Schirach befasste sich mit existenziellen Fragen. Wie zahlreiche weitere namhafte Experteninnen und Experten aus dem systemischen Handlungsfeld auf dieser Tagung stellte sie die Bedeutung systemischen Denkens heraus, um sich sowohl den Fragen von Beratung und Therapie von Einzelnen und Gruppen als auch den großen Fragen der Gesellschaft zu widmen.

Panel Nachhaltiglkeit
Das Panel Nachhaltigkeit "Wachstum – als Paradigma in Wirtschaft und Gesellschaft" mit dem Ökonomen und Wachstumskritiker Professor Niko Paech sowie mit dem Psychiater und Psychologen Professor Peter Gottwald hochrangig besetzt

Panel Sozial Arbeit
Blick in das Panel Soziale Arbeit mit DGSF-Fachreferentin Birgit Averbeck, Professorin Renate Zwicker-Pelzer, stellvertretende DGSF-Vorsitzende und Professor Johannes Herwig-Lempp und einem provokanten Titel: "Systemische Sozialarbeit - in der DGSF nicht angemessen anerkannt?"

Schiepek
Professor Günter Schiepeks Impuslvortrag: "Selbstorganisation, Selbstregulation und Sinn: Drei zentrale Säulen systemischer Praxis ". Selbstorganisation thematisiert, wie neue Muster in komplexen Systemen entstehen, wie sich Wandel vollzieht, was in Systemprozessen jenseits des Gleichgewichts passiert. – Passend zu einer wissenschaftlichen Jahrestagung gab es auch wieder ein Panel zum Thema Forschung.

Twitter
Und ein Novum bei DGSF-Tagungen: "offizielles" twittern. Und nicht nur das: Ein eigener YouTube-Channel wurde während der Tagung vor allem mit kurzen Video-Interviews mit den Hauptreferentinnen und -referenten bestückt:
https://www.youtube.com/channel/UCTek2RHkHTkz0oClHcldb7Q



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