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Internationale systemische Forschungstagung in Heidelberg

Zuletzt verändert: 17.03.2017
Mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Europa, den USA und Kanada, aber auch aus Australien, Südamerika, China, Singapur oder Armenien kamen zur internationalen Forschungstagung „Linking systemic research and practice“ vom 8. bis 11. März in die Heidelberger Universität.
Internationale systemische Forschungstagung in Heidelberg

Internationale Forschungstagung in der Uni Heidelberg

Die von der DGSF unterstützte Tagung richtete sich an Forscher und Praktiker. Sie steht in der Tradition einer Reihe systemischer Forschungstagungen in Heidelberg, zuletzt im Jahr 2014 bereits europäisch ausgerichtet.

Susan McDaniel, Präsidentin der US-amerikanischen Psychologischen Vereinigung APA, eröffnete die Konferenz mit dem Vortrag: Charting Our Future By Using Systems Thinking To Address Global Health Problems. Weitere Hauptvorträge hielten mit Bruce Wampold und William Pinsof zwei der weltweit renommiertesten Psychotherapieforscher, Sheila Mc Namee als internationale Protagonistin des Sozialen Konstruktionismus, Renos Papadopoulos als weltweit tätiger Berater und Forscher in Flüchtlingsangelegenheiten und Leslie Greenberg, Begründer der „emotionsfokussierten Therapie“.

Neben den „Keynotes“ wurden zahlreiche „Panels and Debates, „Symposia“ und „Research Methodology Workshops“ angeboten. Am Freitagmorgen gab es dann dazu noch „Poster Presentations“: In sieben Gruppen wurden 39 Forschungsprojekte vorgestellt. Projekte waren zum Beispiel: “Strengthening Children In High Conflict Families”, “Family Functioning And Caregiving In Neurological And Psychiatric Disorders”, „Social Networks – Patients With And Without Social Anxiety Disorder, „Parantal Attitudes Of Young Polish Marriages In The Perspectives Of Systemic Theory” oder „Psychosocial Medicine For Refugees Care In A Registration Camp”.

Den Abschlussvortrag am Samstagmittag hielten das Duo  Peter Fonagy und Eia Asen, der eine der „Erfinder“, der andere der „systemtherapeutische Weiterentwickler“ des für Therapie und Beratung einflussreichen Konzepts der Mentalisierung. Tagungsleiter waren der ehemalige DGSF-Vorsitzende Jochen Schweitzer, Uni Heidelberg, und Matthias Ochs, Hochschule Fulda und wissenschaftlicher Berater der DGSF.

Die internationale Forschungstagung wurde ausgerichtet vom Institut für Medizinische Psychologie im Zentrum Psychosoziale Medizin der Universität Heidelberg in Kooperation mit der European Family Therapy Association (EFTA), American Family Therapy Association (AFTA), International Family Therapy Association (IFTA), Chinese Mental Health Association und den deutschen systemischen Gesellschaften DGSF und SG. Weitere Unterstützer waren die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG), die Heidehof Stiftung GmbH und das Helm Stierlin Institut, Heidelberg.

Tagungsinformationen im Internet: www.isr2017.com

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