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Kinderarmut kann nicht warten

Veröffentlicht: 17.10.2018, aktualisiert: 18.10.2018
Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG kritisiert zum heutigen Internationalen Tag zur Beseitigung von Armut, dass die Bundesregierung den Kampf gegen Kinderarmut nicht zur Priorität macht. Statt nur an kleinen Stellschrauben des Familienförderungssystems zu drehen ist es höchste Zeit, konsequent zu handeln und eine Kindergrundsicherung einzuführen.
Kinderarmut kann nicht warten

Pressemitteilung "Kinderarmut kann nicht warten"

Über die Kindergrundsicherung diskutiert das Bündnis anlässlich des Internationalen Tags auch mit Spitzenvertreter*innen verschiedener Parteien im Rahmen eines Parlamentarischen Frühstücks. In ihrem Koalitionsvertrag hatte die Bundesregierung sich zum Ziel gesetzt, ihre Bemühungen bei der Bekämpfung von Kinderarmut zu verstärken. Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG fordert die Politik zu einem grundlegenden und mutigen Systemwechsel auf.

Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG, in dem auch die DGSF Mitglied ist, setzt sich seit 2009 für eine monatliche einkommensabhängige Kindergrundsicherung von derzeit maximal 619 Euro im Monat für jedes Kind ein. Dem Bündnis gehören 14 Verbände und 13 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an.

Zum vollständigen Text der Pressemitteilung (pdf)