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Manchmal müsste man zaubern

Veröffentlicht: 19.02.2019, aktualisiert: 07.03.2019
Zaubern zu können, haben sich sicher schon viele bei der Arbeit mit "schwierigen" Kindern gewünscht. Zum Ende des gestrigen DGSF-Fachtags "Systemische Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe" gab es Einblicke in therapeutisches Zaubern mit Annalisa Neumeyer. Das Querschnittsthema des Tages war: Armut und die kontextuellen Bedingungen gelingender Jugendhilfe.
Manchmal müsste man zaubern

Tanja Kuhnert zum Thema Armut

Ihren Fachtag zur Kinder-  und Jugendhilfe hat die DGSF in diesem Jahr zum  dritten Mal veranstaltet, wie 2016 im Kölner Maternushaus. Mit mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Veranstaltung gut besucht.

"Armut, chronischer Stress und Gehirn. Erkenntnisse aus der systemischen Traumatherapie," - Dr. Niclas Kilian-Hütten hielt  den Eröffnungsvortrag: Anhand von Fallbeispielen und mit dem Verweis auf verschiedene Studien machte er anschaulich nachvollziehbar, dass Armut bei Kindern Auswirkungen von der Gesundheit bis zu den Bildungschancen hat. Infolge von chronischem Stress seien auch epigenetische Veränderungen nachweisbar. Den zweiten Vortag hielt DGSF-Vorstandsmitglied Tanja Kuhnert. Der provozierende Titel ihres Beitrags: " Armut - nein danke!? Warum Systemiker*innen sich (nicht) mit Armut beschäftigen sollten".

Neben den Vorträgen gab es neun Workshops,  "Circlesongs" mit Robert Pakleppa und "Begegnungsräume" im Foyer, in dem sich verschiedene Vereine und Initiativen - darunter "DGSF-empfohlene Einrichtungen" - präsentierten. Den zauberhaften Abschluss des von Birgit Averbeck und Anke Lingnau-Carduck moderierten Tages präsentierte Annalisa Neumeyer.

Zum Programm des Fachtags am 18. Februar 2019

Zur Dokumentation des Fachtags (Inhalte werden fortlaufend ergänzt)

Annalisa Neumeyer.

Der zauberhafte Abschluss mit Annalisa Neumeyer