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Reform der Psychotherapieausbildung

Veröffentlicht: 15.05.2019, aktualisiert: 17.05.2019
Die Reform der Psychotherapieausbildung darf neue Verfahren nicht behindern. Das erklärte DGSF-Vorsitzender Björn Enno Hermans anlässlich der heutigen öffentlichen Anhörung zur Ausbildungsreform im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages. Hermans hat an der Anhörung als Sachverständiger teilgenommen.

Der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im November vergangenen Jahres die Systemische Therapie positiv bewertet. Die geplante Reform der Psychotherapeuten­ausbildung könnte aber nun dazu führen, dass systemische Psychotherapie für Patientinnen und Patienten noch jahrelang kaum bereitgestellt werden kann. 

Aufgrund der bisher fehlenden Kassenfinanzierung gibt es derzeit nur vereinzelt staatlich anerkannte systemische Psychotherapie-Ausbildungen und dementsprechend fast keine approbierten systemischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten oder systemische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen/-psychotherapeuten. Im Rahmen der geplanten Gesetzesänderung, die einen neuen Studiengang Psychotherapie vorsieht, sollen die Ausbildungen in den etablierten Psychotherapieverfahren einen Bestandsschutz bekommen. Neue Ausbildungen in Systemischer Therapie von bisher noch nicht staatlich anerkannten systemischen Instituten werden aber durch die kurzen Fristen für den Bestandschutz fast unmöglich.

Die öffentlich Anhörung wurde aufgezeichnet ist ab morgen in der Mediathek des Deutschen Bundestages verfügbar: https://www.bundestag.de/mediathek

Pressemitteilung der DGSF
Systemische Therapie: Reform der Psychotherapieausbildung darf neue Verfahren nicht behindern

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