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Regionentag West: "... wir fangen an, über ein Tabu zu sprechen!"

Veröffentlicht: 12.11.2018, aktualisiert: 12.11.2018
"... wir fangen an, über ein Tabu zu sprechen!" war der Titel des zweiten Regionentags West, der am vergangenen Wochenende in der Katholischen Hochschule NRW in Köln stattfand.
Regionentag West: "... wir fangen an, über ein Tabu zu sprechen!"

Martina Nassenstein (links) und Gunda Busley begrüßen die Teilnehmenden zum Regionentag

Das Thema Suizid, welches in beruflichen und privaten Kontexten häufig als Tabu gilt, wurde rege angenommen. Und so fanden knapp 100 Teilnehmende am 10. November den Weg zum Veranstaltungsort.

Nach einer Begrüßung durch den DGSF-Vorstandsvorsitzenden Dr. Björn Enno Hermans sowie die beiden Vertreterinnen der Region NRW/West, Martina Nassenstein und Gunda Busley, startete Dr. Wilhelm Rotthaus mit seinem Vortrag "Suizidhandlungen von Kindern und Jugendlichen – Prävention und Beratung/Therapie". Im Anschluss ging es in den gemeinsamen Austausch. Zudem nutzten die Anwesenden die Mittagspause, um sich angeregt zu vernetzen.

Zum Nachmittag teilten sich die Teilnehmenden in die drei parallel laufenden Workshops auf. Dr. Rolf Kruse von AGUS lud zum Thema „Suizid, die besondere Situation für Angehörige“ ein. Niko Brockerhoff von [U25] Gelsenkirchen informierte über „Peerberatung für junge Menschen“. Krankheitsbedingt konnte der geplante Workshop mit Dr. Martina Offermanns nicht stattfinden. Für sie sprang Martina Nassenstein ein.

Die Dokumentation des Regionentags steht nun auf den Seiten der DGSF online.

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