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Siegel „TOP-Coach 2016“ bietet keine zuverlässige Orientierung

Zuletzt verändert: 08.09.2016
In einer aktuellen Stellungnahme kritisiert der Roundtable der Coachingverbände (RTC) das aktuelle Gemeinschaftsprojekt des Nachrichtenmagazins „Focus“ und des Karrierenetzwerks „Xing“, die mit der Benennung von 500 „Top-Coachs“ „Orientierung im Coaching-Wirrwarr“ schaffen wollen.
 Siegel „TOP-Coach 2016“ bietet keine zuverlässige Orientierung

Im RTC haben sich derzeit 13 Verbände zusammengeschlossen

Aus Sicht des RTC, einem Zusammenschluss der 13 größten Coachingverbände in Deutschland, in dem auch die DGSF vertreten ist, dient die Benennung der „Top-Coachs“ vielmehr den Marktinteressen der Initiatoren als einer besserer Transparenz im Coachingmarkt.

"Wir sagen: Das 'Top-Coach 2016'-Siegel bietet für Kunden keine geeignete Orientierung. Eine Benennung als 'TOP-Coach 2016' ausschließlich nach Empfehlung durch Kolleginnen, Kollegen und Personaler schafft keine Transparenz im Coachingmarkt – zumal nicht ersichtlich ist, wer wen empfohlen hat. Das Siegel berücksichtigt in keiner Weise die Aus- und Weiterbildung der gelisteten Coachs und ist damit bei der Suche nach einem geeigneten Coach nicht hilfreich. Darüber hinaus müssen die gelisteten Coachs für die Nutzung des Siegels einen beträchtlichen Geldbetrag zahlen, was insbesondere für den Verlag ein interessantes Geschäftsmodell sein mag."

Ein wirklicher „Top-Coach“ müsse Voraussetzungen erfüllen, die über eine reine Empfehlung deutlich hinausgehen.

Zur Pressemitteilung und Stellungnahme des Roundtable Coaching

Zur Internetpräsenz des Roundtable der Coachingverbände (RTC)

Die DGfB - Deutsche Gesellschaft für Beratung - hat sich in einer Presemitteilung der Stellungnahme des RTC angeschlossen:

Pressemitteilung der DGfB.



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