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Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Griechenland aufnehmen

Veröffentlicht: 04.10.2019, aktualisiert: 28.10.2019
Mit einem offenen Brief fordern neunzehn Organisationen die Bundesregierung auf, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Griechenland aufzunehmen.

Derzeit leben in Griechenland mindestens 4.100 unbegleitete Minderjährige und täglich kommen neue hinzu. Allerdings gibt es nur rund 1.000 kinder- und jugendgerechte Unterbringungsplätze in ganz Griechenland. Alle anderen leben unter schwierigsten Bedingungen auf der Straße, in Flüchtlingslagern für Erwachsene, sind in Haft oder in den "Hotspots" auf den griechischen Inseln. Viele sind ungeschützt vor Gewalt, leiden an mangelhafter Versorgung und erhalten kaum anderweitige Unterstützung, wie ein aktueller vom Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) herausgegebener Bericht zeigt.

Mit dem offenen Brief fordern die Organisationen jetzt die Bundesregierung auf, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Griechenland aufzunehmen und die bestehenden rechtlichen Spielräume für die Zusammenführung von Schutzsuchenden mit Angehörigen in Deutschland im Rahmen des Dublin-Verfahrens im Sinne der Kinder und Jugendlichen zu nutzen.

19 Organisationen, darunter die DGSF, haben den Brief unterzeichnet: National Coalition, Deutsches Kinderhilfswerk, terre des hommes – Deutschland, PRO ASYL, Diakonie Deutschland, Paritätische Gesamtverband, ECPAT, Save the Children, World Vision Deutschland, Refugee Support Aegean, Respekt für Griechenland, BAG Asyl in der Kirche, Koordinierungskreis gegen Menschenhandel, OUTLAW. die Stiftung, Verband binationaler Familien und Partnerschaften, DGSF, Be an Angel, Equal Rights Beyond Borders und federführend der BumF.

Offener Brief "Aufnahme geflüchteter Kinder und Jugendlicher aus Griechenland"
Bericht des BumF

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