Sie sind hier: Startseite / Aktuell / Meldungen / Zukunft einer SYMPAthischen Psychiatrie
Print

Zukunft einer SYMPAthischen Psychiatrie

Veröffentlicht: 19.01.2021, aktualisiert: 19.01.2021
Viele DGSF-Mitglieder arbeiten in psychiatrischen Kliniken oder gemeindepsychiatrischen Einrichtungen. Weit mehr DGSF-Mitglieder haben in ihrer Arbeit mit psychiatrischen Störungen, Diagnosen und Behandlungen aus anderen Perspektiven zu tun. Die Online-Tagung „Zur Zukunft einer SYMPAthischen Psychiatrie“ am 5. und 6. Februar gibt Orientierungen, wie eine systemisch-familienorientierte Arbeitsweise im Psychiatriealltag und weiteren Arbeitsfeldern gut gelingen kann.

Rund 35 Referent*innen berichten aus verschiedenen „SYMPA-Kliniken“ in Deutschland, eine Live-Konsultation mit einer Familie und ihren Behandlern (Leitung: Eia Asen) wird die Arbeit exemplarisch demonstrieren, ein Interview mit dem Sozialpsychiatrie-Pionier Luc Ciompi beleuchtet die Geschichte dieses Ansatzes. Viele prominente Referentinnen und Referenten kommen aus der DGSF: Vorsitzender Filip Caby, die früheren Vorsitzenden Enno Hermans und Jochen Schweitzer sowie Liz Nicolai, Michaela Herchenhan und Susanne Altmeyer. Mit dabei sind auch die ehemaligen SG-Vorsitzenden Cornelia Oestereich und Ulrike Borst, ferner Bernward Vieten, Rieke Oelkers-Ax, Birgit Averbeck. Darüber hinaus sind mehrere leitende Ärzte und Pflegekräfte aus SYMPA-Kliniken an der Tagung aktiv beteiligt. Veranstalter der Tagung ist das Helm Stierlin Institut, Heidelberg, unterstützt von der DGSF (DGSF-Fachtag).

DGSF-Mitglieder können sich zum vergünstigten Beitrag von 165 Euro zu dieser zweitägigen Tagung anmelden. Mehrere Zoom-erfahrene Berater und eine „Tagungs-Generalprobe“ am 27. Januar helfen den Teilnehmenden beim erfolgreichen Tagungs-Navigieren im online-Modus.

Alle Infos und Anmeldung

Zu „SYMPHA“

In der Psychiatrie mit Patienten wertschätzend und lösungsorientiert arbeiten, Angehörige als Mitbetroffene  und Experten einbeziehen, gemeinsam Therapieziele erarbeiten, überprüfen und optimieren – das ist die Grundidee von SYMPA („Systemtherapeutische Methoden Allgemeinpsychiatrischer Versorgung“) als Behandlungs- und Weiterbildungskonzept. Seit fast 20 Jahren bilden sich in Deutschland psychiatrische Krankenhausabteilungen und -stationen berufsgruppenübergreifend in systemisch-familienorientierter Behandlung nach dem SYMPA-Konzept weiter, unterstützt von Trainingsteams des Helm Stierlin Instituts.