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Psychodramatische Tischinszenierungen in der Beratung und Therapie Erwachsener

DGSF-Fachtag in Kooperation mit dem praxis-institut für systemische Beratung.
Wann 14.06.2018
von 10:00 bis 17:00
Wo Nürnberg
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Verwenden Sie in Ihrer systemischen Praxis auch »haptische Medien« wie Tier- und andere Figuren, Holzklötze oder Kieselsteine, um gemeinsam mit den KlientInnen einen besseren Überblick über soziale Konstellationen oder innere Dynamiken zu gewinnen? Ergänzen auch Sie das systemische Fragen, indem Sie Gegenstände nutzen, um Beziehungsmuster zu illustrieren und im Sinne des Wortes „greifbar“ zu machen? Dann lassen Sie sich durch diesen Fachtag verführen, das Potential dieser Arbeitsweise noch ausgiebiger kennenzulernen und mehr zu nutzen, um Ihre Beratungs- und Therapiestunden lebendiger, kreativer und – weil emotionaler – auch
noch wirkungsvoller zu machen.

Das Arbeiten mit solchen »Tischinszenierungen« bietet ja erhebliche Vorteile: sie ermöglichen den KlientInnen, sich von ihrer subjektiven Perspektive zu lösen und leichteren Zugang zu einer distanzierteren Meta-Sicht auf ihre eigenen Anliegen zu finden. Je nach verwendetem Material lassen sich auch symbolische Bedeutungszuschreibungen nutzen, um KlientInnen auf neue Ideen zu bringen und ihre Glaubenssysteme zu irritieren. Und nicht zuletzt aktiviert das Arbeiten mit Objekten jeglicher Art den Spieltrieb der KlientInnen: sie platzieren die Gegenstände dort, wo sie ihrer Meinung nach hingehören, sie schieben sie experimentierend hin und her, tauschen sie aus oder ergänzen das Bild durch neue Elemente. Damit aber werden sie aktiv und erleben sich selbst – im Rahmen der Beratungssitzung – als handlungsmächtig und selbstwirksam.

Das Potential dieser Arbeitsweise ist damit allerdings noch längst nicht ausgeschöpft. Ganz im Gegenteil, solche Tischinszenierungen eröffnen die Möglichkeit, das ganze Spektrum szenisch-systemischer – sprich: psychodramatischer – Techniken zu nutzen und die kognitive Dimension systemischer Gesprächsformen mit dem emotionalen Erleben im Rollenspiel zu verbinden.

Wie das mit Objekten aller Art geht, was zu beachten ist, und welche fachlichen Hintergründe diese Arbeitsweise hat, das werden wir an diesem Fachtag aufzeigen. Die Inhalte sind:

  • Von der Darstellung sozialer Konstellationen zur Inszenierung von Beziehungslandschaften
  • Die Basistechniken der psychodramatischen Arbeit mit Tischinszenierungen
  • Exkurs 1: Die systemisch-konstruktivistischen Grundlagen psychodramatischer Tischinszenierungen
  • •nterventionsformen aller Art
  • Spezielle Arrangements: Intrapsychische Szenarien, die szenische Umsetzung lösungsorientierter Gesprächsformen, funktionale
  • Beziehungslandschaften etc.
  • Exkurs 2: Die neurobiologischen Hintergründe der szenischen Arbeit mit Objekten
  • Die Frage der Materialien


Anhand von Vorträgen und praktischen Beispielen aus der Praxis werden Sie einen inspirierenden Tag erleben.

Elke Frohn, M.A. Theaterwissenschaften/Soziologie, Psychodramaweiterbildungsleiterin (DFP), Lehrende Supervisorin (DGSv/SG), Mediatorin (BM), Heilkundliche Psychotherapeutin

Ulf Klein, Dipl.-Psychologe, Trainer, Coach und Organisationsberater, Lehrender für systemische Therapie und Beratung (DGSF), Lehrender systemischer Coach (SG), Lehrender für Systemische Supervision (SG, DGSF)

Zeit: 14.06.2018 von 10.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Nürnberg
Kosten: € 120,-- (ermäßigt für DGSF-Mitglieder und WB-AbsolventInnen des praxis instituts: € 100,--)
(In den Kosten sind ein Mittags-Imbiss und Pausengetränke enthalten)

Weitere Informationen über diesen Termin…

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