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Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG

Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG ist ein Zusammenschluss von neun Wohlfahrts- und Familienverbänden sowie Gewerkschaften und dreizehn WissenschaftlerInnen.

Gemeinsam fordern wir einen Systemwechsel in der Familienförderung. Das bestehende Versorgungssystem aus Kindergeld, Kinderfreibeträgen, Kinderzuschlag und Hartz-IV-Regelsätzen soll durch eine Kindergrundsicherung in Höhe von 573 Euro pro Kind und Monat ersetzt werden.

Die DGSF ist seit 2009 Mitglied des Bündnisses. Informationen zum Bündnis Kindergrundsicherung finden Sie auf: www.kinderarmut-hat-folgen.de. Die Fachreferentin für Jugendhilfe und Soziale Arbeit nimmt an den Bündnistreffen teil.

Motivation und Zielsetzung der DGSF

  • Wir wollen eine Bewegung unterstützen, die sich konkret und kritisch mit Lösungen für Familienarmut beschäftigt!
  • Wir wollen unser systemisches Knowhow einbringen!
  • Wir wollen die realen Zustände von armen Familien und Kindern immer wieder öffentlich und transparent machen!
  • Wir erwarten vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Modelle zur Armutsbekämpfung eine fruchtbare Diskussion!

Alle Bündnispartner sind sich bewusst, dass die Einführung einer Kindergrundsicherung in Deutschland eine große Reform bedeutet. Sie kann nur dann Wirklichkeit werden, wenn alle politischen und gesellschaftlichen Akteure viel Verantwortung und Weitsicht beweisen:

  • ES BRAUCHT MUT, nachhaltige Veränderungen zu beginnen und jetzt die Weichen für eine Kindergrundsicherung zu stellen.
  • ES BRAUCHT MUT, die intransparente und ineffiziente Zerstückelung  monetärer Leistungen zu überwinden.
  • ES BRAUCHT MUT, die Priorität auf mehr Leistungen für Kinder zu legen –  und teilweise heutige, problematische Begünstigungen bei anderen Bevölkerungsgruppen zu kürzen.

Wir wollen unser Konzept mit allen Akteur/innen aus Politik, Medien, Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft, die die steigende Kinderarmut und ihre sozialen wie ökonomischen Zukunftsfolgen kritisieren, diskutieren und sie für die politische Umsetzung unseres Vorschlags gewinnen. Die Kindergrundsicherung ist eine konsequente und eine mutige Lösung.

MEHR ALS 2,5 MILLIONEN ARME KINDER IN DEUTSCHLAND HABEN DIESEN MUT VERDIENT!

Das Konzept, die Bündnispartner und kostenloses Informationsmaterial zum Download finden Sie in der Broschüre "Kinder brauchen mehr!".

Aufruf zu Online-Kampagne des Bündnisses

Am 6. Dezember 2016 ist die Online-Kampagne „Keine Ausreden mehr! Armut von Kindern und Jugendlichen endlich bekämpfen! #stopkinderarmut“ gestartet und kann auf dem Portal von Campact unterzeichnet werden: https://weact.campact.de/p/kinderarmutbekaempfen.

Die Online-Petition wurde initiiert von folgende Institutionen und Verbänden:

  • Nationale Armutskonferenz
  • AWO-Bundesverband e.V.
  • Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
  • Deutscher Kinderschutzbund e.V.
  • Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband
  • Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V.
  • Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V.
  • Zukunftsforum Familie e.V.

Die DGSF unterstützt diese Petition. Informieren Sie sich! Machen Sie mit! Beteiligen Sie sich an der Diskussion!

Aktuelles

  • In der Bündnissitzung am Mittwoch, 3. Mai 2017 wurde die neue Internetseite des Bündnis Kindergrundsicherung vorgestellt. Diese ist wie gewohnt über www.kinderarmut-hat-folgen.de zu erreichen.
  • Am Donnerstag, den 6. April 2017 veröffentlicht das Bündnis eine Pressemitteilung zur Bekanntmachung der Aktualisierung des Konzeptes. Anbei finden Sie die Pressemitteilung sowie die neue Konzeptbroschüre, die sie gerne weiter verbreiten können.
  • Die Geschäftsführung des Bündnisses Kindergrundsicherung, der Deutsche Kinderschutzbund, sammelt zurzeit Frage zu dem Thema, um eine Übersicht über Klärungsbedarfe zu erstellen und Fachexpertisen einzuholen. Bitte offene Fragen, die bei Gesprächen und Diskussionen in den Fachgruppen zu dem Thema gestellt wurden und nicht ausreichend beantwortet werden konnten (z. B. zur konkreten Ausgestaltung der Familienkasse, zum Zusammenspiel von Kindergrundsicherung und Bafög, zum Umgangsmehrbedarf und der Kindergrundsicherung etc.), bis zum 20. April 2017 an die Fachreferentin für Jugendhilfe und Soziale Arbeit (Birgit Averbeck - averbeck@dgsf.org), senden. Birgit Averbeck wird die Fragen an die Geschäftsführung des Bündnisses weiterleiten und die Antworten zur Verfügung stellen.
  • Am 29. März 2017  hat die SPD Bayern mit einem Dringlichkeitsantrag die Forderung einer Kindergrundsicherung in Höhe von 573 Euro nach dem Modell des Bündnis Kindergrundsicherung in den Landtag eingebracht mit dem Ziel, die Staatsregierung aufzufordern, sich auf Bundesebene für eine Kindergrundsicherung einzusetzen. Mit der CSU-Stimmenmehrheit lehnte die CSU-Fraktion am Mittwoch diesen Antrag ab. Hier finden Sie einen Artikel dazu: https://www.welt.de/regionales/bayern/article163267767/CSU-lehnt-bundesweite-Kindergrundsicherung-ab.html.

 Weitere wichtige Unterlagen zu dem Thema

Archiv

Aktivitäten der Vergangenheit / sozialpolitische Dynamiken