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Veranstaltungen zu Coaching, Mediation, Organisationsentwicklung

Infos zu Veranstaltungen im Bereich Supervision, Coaching, Organisationsentwicklung, Mediation und Humane Arbeit

Coaching von Geschäftsführenden als Erfolgsfaktor für eine hohe Organisationsattraktivität  gemeinsame Veranstaltung der DGSF RG Südwest und der gfo Regionalgruppe Stuttgart

Eine hohe Attraktivität einer Organisation nach innen hat eine große Bedeutung für die Motivation der Belegschaft und nach außen für die Gewinnung neuer Mitarbeiter:innen. Die Gestaltung einer attraktiven Organisationskultur rückt dabei zunehmend in die Betrachtungen. Welche Ausprägungen hat eine attraktive Organisationskultur und wie bekommt man diese bzw. kann man diese entwickeln?  

Dieser Frage wollen wir in unserer Veranstaltung nachgehen:

am Freitag, 23.09.2022, von 16 bis 18 Uhr

in Präsenz im Businesspark Stuttgart, Besprechungsraum EG, Zettachring 10, 70567 Stuttgart oder online via Zoom.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Geschäftsführenden prägen die Organisationskultur maßgeblich durch ihr Selbstverständnis und Verhalten. Eine gewünschte Veränderung der Organisationskultur erfordert eine Veränderung von deren Haltung und Verhalten. Reflexives Coaching fördert die Selbsterkenntnis und ist somit ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Nach einem Impulsvortag bringen Dr. Patrick Dufour, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Raum Heilbronn, und Dr. Kai Krings, Geschäftsführer Intellior AG, ihre praktischen Erfahrungen aus Sicht von Geschäftsführenden ein. Melanie Schmid wird ihre Sicht als Coachin und Mitglied der DGSF ergänzen. Anschließend tauschen sich die Teilnehmenden aus. Die wichtigsten Erkenntnisse können digital dokumentiert werden. Ausklang mit Möglichkeit zum Netzwerken bei einem kleinen Imbiss.

Das Netzwerktreffen wird im hybriden Format durchgeführt, die Teilnahme ist in Präsenz und online möglich. Eine Anmeldung ist erforderlich über das gfo-Anmeldeportal.

Das Netzwerktreffen erfolgt in Kooperation der DGSF RG Südwest und der gfo Regionalgruppe Stuttgart mit Unterstützung von Transformotive.

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„Trauma in der Arbeitswelt“ – Einblick in eine gelungene Veranstaltung am 13. Juli 2022

Am 13. Juli 2022 fand der Fachtag der Fachgruppe Supervision, Coaching, Organisationsentwicklung der DGSF im hybriden Format statt. bis zu 25 Teilnehmer*innen aus unterschiedlichen Regionen und 6 Teilnehmer*innen vor Ort in Kassel nahmen an der Veranstaltung teil und folgten dem spannenden Input von Stephanie Hartung, die wiederum aus Belgien zugeschaltet war. Moderation und Technik wurden professionell durch Maurice Malten als Sprecher der Fachgruppe SCO und Patrick Schneider als Sprecher der Regionalgruppe Süd-West der DGSF gestaltet. Die Stimmung war sehr gut und die Verbindung der Präsenzteilnehmer*innen mit den online Zugeschalteten gelang wunderbar. 

Teilgenommen hat auch Claudia Wessling als Referentin der DGSF, die nach der Begrüßung eine kurze Standortbestimmung für die Entwicklungen im Fachbereich gab sowie einen erneuten Call for Paper aussprach. Im Bereich „Systemisch in der Arbeitswelt“ auf der Website der DGSF veröffentlicht sie Fachartikel zum Themenfeld. Mitglieder sind herzlich eingeladen, ihre Veröffentlichungen zu Supervision, Coaching, Mediation oder Organisationsentwicklung an wessling@dgsf.org zu senden.

Stephanie Hartung ist ursprünglich Künstlerin, seit vielen Jahren arbeitet sie als Gestalttherapeutin, systemische Coach und Organisationsaufstellerin und beschäftigt sich sehr mit dem Thema Trauma. Durch die Arbeit mit Klient*innen haben sich gezeigt, dass Traumatisierungen nicht Halt machen vor Rollen oder Lebensbereichen. Sie hat sich daraufhin diesem Thema besonders gewidmet und gemeinsam mit weiteren Autor*en das Buch „Trauma in der Arbeitswelt“ herausgegeben. Das Buch beschäftigt sich mit den vielschichtigen Auswirkungen, die Trauma auf die Arbeitswelt haben kann und bricht damit ein Tabu. Die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis ermöglicht eine differenzierte Annäherung an das Thema. Nachdem Maurice Malten, Stephanie Hartung und ihre Arbeit vorgestellt hat, gab es nun Gelegenheit für alle Teilnehmer*innen, sich und ihren Wirkungskreis vorzustellen. Die Runde war sehr divers besetzt und es gab vielfältige wertvolle Beobachtungen aus den unterschiedlichen Arbeitskontexten.

Einig war sich das Plenum, dass es DIE Trennung zwischen Arbeits- und Lebenswelt nicht gibt, da die Dinge ineinanderfließen – sei es unbewusst an allen kognitiven Bestrebungen vorbei. So erscheint es sinnvoll, soziale, therapeutische und betriebswirtschaftliche Aspekte miteinander zu verbinden, um ein umfassenderes, kontextuelles Bild einer Organisation zu erhalten. Diese Verknüpfungen sind wichtig und Stephanie Hartung zufolge auch gefährlich. Es ginge vorrangig darum, Interaktions-Strukturen zu verstehen, die zwar inhaltlich im beruflichen Kontext anders besetzt sind, gleichzeitig Entitäten bilden, die ua. auch traumaähnlicheWirkung entfalten können. Die Resonanz auf diese Wirkung hat wiederum Effekte, die aus der Traumaforschung bereits bekannt ist. Dabei dürfe es nicht in die „Psychologisierung“ gehen, sondern um das Verständnis dysfunktionaler Strukturen in sich organisierenden Systemen und damit Ansatzpunkte für deren Auflösung.

Beobachtet wurde auch, dass zunehmend junge Menschen in den Burnout geraten. Befördert wird dies durch ungünstige Muster und Strukturen am Arbeitsplatz, was auch unter der Überschrift „toxischer Arbeitsplatz“ in den Medien diskutiert wird. Traumata als tradierte organisationale Entitäten können hier im Hintergrund wirken. Die im Fachtag referierte Definition von Trauma ist: ein Problem, was vom System nicht bewältigt werden kann. Bleiben Traumata als ungelöste Aufgaben erhalten, entstehen laut Stephanie Hartung ununterbrochene „Nicht-gelöst-Schleifen“, die letztlich Systemenergie kosten. Sie beschreibt die drei E: das Ereignis im Außen, die individuelle Erfahrung und die Effekte auf das eigene Leben. Kognitive Zugänge reichen ihr zufolge nicht aus, es bedürfe anderer Schlüssel, wie zum Beispiel bindungspezifischerer Konzepte, wie sie zuletzt von Alexander Trost 2018 publiziert wurden („Bindungsywissen für die systemsiche Praxis).

Die Grundfrage, wie ein Umgang mit einem Trauma gelingt, denn Menschen erleben Situationen sehr unterschiedlich und ziehen auch sehr unterschiedliche Schlüsse, die wiederum zu diversen Bewältigungsstrategien führen. Diese wirken entsprechend intrapersonell funktional – und möglicherweise interpersonell dysfunktional. Die Vorstellungsrunde entwickelte sich zu einer inspirierenden Diskussion, die um die Erfahrungen und Beobachtungen der Teilnehmer*innen bereichert und von Stephanie Hartung gekonnt verknüpft wurde mit Erkenntnissen der Wissenschaft. Trauma ist also multikomplex und stellt einen weiteren Treiber arbeitsweltlicher Komplexität dar. Es gibt laut Stephanie Hartung Untersuchungen, dass Menschen von außen in Organisationen kommen und die im Inneren bestehenden Organisationtraumata übernehmen. „Trauma hat große Schnittmengen mit Macht-Ohnmacht-Erleben“ und es lohnt sich vor dem Hintergrund der aktuellen Gesamtbelastung, hier hinzuschauen und mögliche negative Treiber in der Organisationskultur zu prüfen. Die Systemtheorie besagt: unsere Identität wächst entlang unserer Handlungen. Die Frage kann lauten: „Was steckt hinter (Macht-) Strukturen und Mustern in den Kooperationsprozessen?“ Hier ist Sensibilität gefragt, denn identitätsstiftendes Handeln wird nicht gern aufgegeben. Eine andere Bewältigungsstrategie ist der Aktionismus, der „Man-muss-doch-was-tun-Modus“ als Versuch, mit Ohnmacht zurecht zu kommen. Nur führen diese Versuche leicht in die Überforderung und sind schwer im Kollektiv zu konzertieren. Abgesehen davon, ob sie zur Zielerreichung der Organisation beitragen oder organisationale Strategien schlimmstenfalls konterkarieren.

In diesem Zusammenhang wurden auch Folgen von Kurzarbeit bis zum Verlust des Arbeitsplatzes angesprochen. „Wir haben zwei Daseinsformen: das eine ist das Sein, das andere das Tun“, so Stephanie Hartung. „Wenn jemand seine Aufgabe verliert, kann das traumatisierend erlebt werden. In dieser Erfahrung können vielschichtige Effekte entstehen, wenn Menschen auf den nackten Beton der Bedeutungslosigkeit klatschen.“ Hier entstehen Auswirkungen, die zwar nicht im Inneren von Organisationen wirken, aber gesamtgesellschaftlichen Impact entwickeln, wie eine Teilnehmerin beobachtet. So entwickelt sich eine Gesamt-Gemengelage, die aus den Organisationsumwelten heraus Resonanz und Druck erzeugt. Auf der anderen Seite steht die mittlerweile etablierte Arbeit auf Distanz als Folge eines kollektiven Lernprozesses. „Aus-dem-Kontakt-gehen“ war DIE Lösung in der Pandemie. Gleichzeitig führt die Ermöglichung, Arbeitsprozesse online aufrecht zu erhalten, zu einer Schwächung. Soziales Miteinander und persönlicher Kontakt sind wichtig für uns Menschen als soziale Wesen, die sich in der Interaktion aktualisieren und vervollständigen.

Die Beobachtungen aus der Praxis aller Teilnehmer*innen wurden im Folgenden angeknüpft an die Erkenntnisse aus der Arbeit zum vielschichtigen Thema Trauma in den verschiedensten Formen. Eine wesentliche Perspektive untersucht die Verbindung persönlicher, personaler und organisationaler Traumata und damit die Auswirkungen von Trauma in der Arbeitswelt. Eine Erkenntnis bis hierhin ist, dass wir als arbeitsweltliche Berater*innen andere Begrifflichkeiten entwickeln müssten, um die die traumatisierenden Aspekte von Trauma (Psychologische Erklärzusammenhänge) und den systemischen Mustern von Traum (als soziale-konstruktivistisches Phänomenen) besser unterscheiden zu können. Wo Störungen sind, sind auch Lösungen. Dauerndes Ausbalancieren von Polarität ist systemimmanent und Teil der Anpassungsprozesse von Menschen und Organisationen. Die fundierte systemische Begleitung dieser Anpassungsleistungen ist eine respekt- und wirkungsvolle Antwort auf die Fragen, die sich im Zusammenhang mit kollektiven Traumata stellen.

Ein großer Dank an Stephanie Hartung und an die Fachgruppe Supervision, Coaching, Organisationsentwicklung der DGSF, die diese wertvolle Veranstaltung organisiert hat!

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Hybrider Workshop für systemische Supervisor*innen, Coaches und Berater*innen der DGSF zum Kennenlernen und Ausprobieren eines innovativen Formats der INQA am 7. April .2022 von 16 -18:30 Uhr

Präsenz-Teilnahme: Stuttgart, Wyndham Stuttgart Airport Hotel, Flughafenstraße 51:  zur Anmeldung Präsenz-Teilnahme

Online-Teilnahme jeweils über ein Sessionboard:   zur Anmeldung Online-Teilnahme

Die ortsflexible, organisationsübergreifende und hybride Zusammenarbeit gewinnt zunehmend an Bedeutung. In hybriden Workshops arbeiten Teams und (Lern-)Gruppen in Präsenz und online zusammen. Im INQA (Initiative Neue Qualität der Arbeit) -Projekt GeZu4.0 wurde ein Format der organisationsübergreifenden Lern- und Experimentierräume konzipiert und erprobt. In den so genannten LEx-Labs tauschen sich Führungskräfte zu praxisrelevanten Themen aus und werden dabei von Lots*innen im geschützten Rahmen begleitet. Lots*innen sind Supervisor*innen, Coaches oder Organisationsentwickler*innen.

Wie läuft ein hybrider Workshop ab und wie kann gelingende Prozessbegleitung gestaltet werden? Für Mitglieder der DGSF bietet Patrick Schneider von der Regionalgruppe Südwest dieses hybride Format nun zum Kennenlernen an. In praktischer Anwendung kann gemeinsam ausprobiert werden und praxisrelevante Fragen im Plenum und in Kleingruppen bearbeitet werden.

  • Welche Vorteile bieten hybride Workshops?
  • Was ist bei der Vorbereitung und Durchführung zu beachten?
  • Welche Stolpersteine gibt es?
  • Welche digitalen Anwendungen gibt es? 

In der Ergebnispräsentation werden die Erkenntnisse auf dem Sessionboard zusammengetragen. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Netzwerken und Austausch der Erkenntnisse.

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Veranstaltung des RTC Online zum Thema „Zukunft des Coaching“

Die Online-Veranstaltung am 24. Januar 2022 beschäftigte sich mit aktuellen Trends und Entwicklungen, die sich sowohl auf Organisationen als auch auf die Arbeit professioneller Coaches auswirken. Angesichts zunehmender Komplexität und dem daraus folgenden Bedürfnis nach Orientierung ist die Förderung und Entwicklung entsprechender Fähigkeiten wichtiger denn je.

Professionelles Coaching unterstützt genau dies mit einem breiten Repertoire an Kompetenz. Thomas Bachmann eröffnete eine angeregte Diskussion über Trends und Szenarien im Coachingmarkt, die unter anderem durch Megatrends wie individualisierung, Konnektivität, Wissenskultur und New Work beeinflusst werden. Die im Zuge der Pandemie noch beschleunigte Digitalisierung fordert Antworten auf neue Fragen und Angebotsformen wie Digitale Coaching-Plattformen oder die KI im Einzelcoaching.

Es gibt wie immer nicht nur eine Antwort und im Dialog mit den insgesamt 55 Teilnehmer*innen wurden diverse Reaktionsmöglichkeiten kritisch reflektiert. Für den Moment kann festgestellt werden, dass eine Verbandsmitgliedschaft eine gute Basis ist, um gemeinsam zu lernen und Gedanken und Wissen zu teilen. Und letztendlich können echte Coaches – unabhängig von Präsenz, Hybrid oder Online - noch viel mehr anbieten als Methoden, nämlich Menschlichkeit.

Link zu den kommenden Terminen des RTC online: RTC-online - Roundtable Coaching e.V. (roundtable-coaching.eu)

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„Systemisch Digital“ – DGSF-Fachtag am 22. Januar 2022 online

Filip Caby, der Vorsitzende der DGSF, eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort und einem Dank an die Regionalgruppe Bergisches Land und die Akademie Remscheid, die diesen Fachtag gemeinsam organisiert haben, sowie an alle aktiven Mitglieder, die diese Veranstaltung ermöglicht haben. Er erinnerte daran, dass Flexibilität im Umgang mit den Medien schon immer eine Rolle spielte. „Hybrid gab es schon früher, wenn die Moderator*innen im Fernsehen früher sagten: ich grüße die Damen und Herren im Saal und die Zuschauer zu Hause.“

Moderiert von Elena Lazaridou konnten 90 Teilnehmer zunächst dem Impulsvortrag von Emily Engelhardt, Sprecherin der Fachgruppe Online-Beratung, folgen und im Anschluss an einem der fünf spannenden Workshops rund um das Thema „Systemisch Digital“ teilnehmen. Zunächst ging Emily Engelhardt der Frage nach: „Systemisch Digital – geht das gut zusammen?“. Sie sprach von unterschiedlichen Haltungen in Bezug auf die Digitalisierung, von Ablenkung und Technikhürden und gleichzeitig von Chancen und erweiterten Möglichkeiten. Sie erinnerte daran, dass Online-Arbeit nicht neu ist und dass auch die Themen der Klient*innen oft im Kontext der digitalen Transformation liegen, beispielsweise neue Beziehungsformen durch Distanzarbeit oder das Thema digitaler Stress.

Das Spektrum der Workshops bot Inputs zu professioneller und rechtsicherer Online-Arbeit mit Klient*innen: zum Datenschutz, zu Chancen und Grenzen, zum kleinen ABC der Onlineberatung, zu einer systemisch-digitale Methodenbox und zur Nutzung von Messenger- Diensten in Beratung, Therapie und Supervision. In Breakout-Sessions tauschten sich die Teilnehmer*innen zu den vielfältigen Fragestellungen aus. Es war ein lebendiger Austausch und eine großartige Gelegenheit zum gemeinsamen Lernen. Auch die Referentin der DGSF, Claudia Wessling, nahm teil und sagt danke für den gelungenen Fachtag, der ganz im Sinne systemischen Denkens einen Raum der Möglichkeiten eröffnet hat!

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Infotag „Systemisches Gesundheitscoaching als Beratungsformat“ 4. Oktober 2021 in Köln

Matthias Bertram als Sprecher der DGSF-Fachgruppe „Humane Arbeit und Burnoutprävention“ organisierte die Präsenzveranstaltung mit Dr. Matthias Lauterbach, ehemaliger Fach- und Chefarzt im Bereich Psychatrie und Psychotherapie, heute freiberuflicher systemischer Coach, Supervisor, Organisationsberater und Mitbegründer des Kompetenznetzwerks Gesundheitscoaching. Der Vortragende begeisterte sowohl menschlich als auch fachlich und strukturierte das breite Themenfeld des Gesundheitscoachings auf einprägsame Weise. Es wurde deutlich, dass es nicht nur „den einen Weg“ und „das passende Format“ gibt, sondern dass multiple Faktoren und Auswirkungen in den Blick genommen werden müssen.
Ein zentraler systemischer Gedanke dabei - neben vielen anderen: Leben und Arbeiten sind nicht trennbar, denn der Mensch ist immer ganz. Menschen im Arbeitsleben stehen darüber hinaus immer in Kontexten, so dass sich unterschiedliche Resonanzen und Handlungsfelder ergeben. Es liegt nahe, sowohl Wechselwirkungen zu berücksichtigen als auch interdisziplinär zu agieren. Es wurden auch verschiedene Modelle angesprochen, immer verknüpft mit neuen Erkenntnissen aus der Forschung und dem breiten Erfahrungsschatz des Vortragenden.
Im lebendigen Dialog mit dem Plenum konnten Themen vertieft und aus verschiedenen Perspektiven der Anwesenden diskutiert werden. Es waren Mitglieder der Fachgruppe, aber auch Interessierte anderer Fachgruppen und Richtungen dabei und auch die Referentin der DGSF für den Bereich Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung. Eine gelungene Veranstaltung mit nachhaltigen Impulsen für die Teilnehmenden und für folgende Veranstaltungen der Fachgruppe.

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Treffen des Roundtable der Coachingverbände am 13. und 14. September 2021

Im September 2021 traf sich der Roundtable Coaching e.V. online. Der am 30. März 2020 aus dem „Roundtable der Coachingverbände“ entstandene RTC bietet Gelegenheit zur Diskussion aktueller, coachingrelevanter Entwicklungen. Ziel ist die weitere, konzertierte Professionalisierung des Begriffs Coaching. Zu diesem Zweck kooperieren die beteiligten Verbände und vernetzen ihre langjährige praktische und fachliche Expertise. Begleitet wird das Engagement durch Wissenschaft und Lehre.

Im Zuge eines demokratischen Prozesses und mit Respekt auf die bereichernde Unterschiedlichkeit der Beteiligten wurde ein einheitlicher Coachingstandard vom RTC erarbeitet. In einem Positionspapier, das inzwischen von einigen Coachingverbänden veröffentlicht wurde, sind wichtige Eckpfeiler des verbandsübergreifenden Standards und des Professionsverständnisses benannt. Der direkte Link zum Positionspapier: RTC-Profession-Coach-2015-03-19-Positionspapier.pdf (roundtable-coaching.eu)

Zum ersten Mal mit dabei war die neue Referentin für den Fachbereich, die sich nun innerhalb der DGSF für das Themenfeld Supervision, Coaching, Organisationsentwicklung und arbeitsweltliche Beratung engagiert.

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Treffen des Runden Tisch der Arbeitswelt der DGSF am 25. August 2021

Am 25. August 2021 traf sich der Runde Tisch der Arbeitswelt online. Ins Leben gerufen wurde das Zusammentreffen interessierter DGSF-Fachgruppen und Netzwerke 2020 durch die ehemalige stellvertretende Vorsitzende Valeska Riedel.

Das gemeinsame Anliegen ist die bessere Sichtbarkeit der Themenfelder Supervision, Coaching, Organisationsentwicklung und Beratung im arbeitsweltlichen Kontext. Dabei soll nicht nur der Nutzen systemischen Arbeitens für Organisationen aufgezeigt werden, sondern auch eine fachliche Etablierung arbeitsweltlicher Themen gefördert werden. Die vielfältigen systemischen Hintergründe und Perspektiven der sich beteiligenden Mitglieder ermöglichen eine synergetische Bündelung von Fachlichkeit und Interessen und bieten eine Plattform für den Austausch und die Weiterentwicklung der Themen.

Die DGSF wird am Runden Tisch der Arbeitswelt bisher vertreten durch Bernhard Schorn. Zum ersten Mal dabei war die neue Referentin für den Fachbereich, die sich nun innerhalb der DGSF für das Themenfeld Supervision, Coaching, Organisationsentwicklung und arbeitsweltliche Beratung engagiert.

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