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Systemische Arbeitswelt

Informationen der DGSF zu Themen aus der Arbeitswelt

Postkartenwettbewerb #systemiksichtbarmachen – die Gewinner*innen wurden gewählt

Als Teaser zur Kampagne, die dem Systemischen in der Arbeitswelt zu mehr Sichtbarkeit verhelfen soll, hat die mit der Durchführung beauftragte DGSF-Projektgruppe „Systemische(re) Arbeitswelt“ (SystA), einen Postkartenwettbewerb ausgeschrieben. Es sind sehr vielfältige Bilder zu #systemiksichtbarmachen eingegangen.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön für die Einsendung der liebevoll erstellten tollen Postkarten-Motive!

Wir haben bei der DGSF gemeinsam mit einer fachgruppenübergreifenden Jury die Köpfe zusammengesteckt und ausgewählt. Die Auswahl ist uns schwergefallen, denn es gab sehr bereichernde Interpretation zu „Was ist systemisch?“

Die ausgewählten Gewinner*innen sind (in der Reihenfolge der Abbildungen): Nicole Woltmann, Jasmina Karajic-Stachanczyk und Bruno Flock. Wir freuen uns, hier die Motive zu zeigen, die demnächst als Postkarten herausgegeben werden.

 Nicole Wortmann

 Aquarell 2.jpg 

 Bruno Flock       

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Infotag „Systemisches Gesundheitscoaching als Beratungsformat“ 4. Oktober 2021 in Köln

Matthias Bertram als Sprecher der DGSF-Fachgruppe „Humane Arbeit und Burnoutprävention“ organisierte die Präsenzveranstaltung mit Dr. Matthias Lauterbach, ehemaliger Fach- und Chefarzt im Bereich Psychatrie und Psychotherapie, heute freiberuflicher systemischer Coach, Supervisor, Organisationsberater und Mitbegründer des Kompetenznetzwerks Gesundheitscoaching. Der Vortragende begeisterte sowohl menschlich als auch fachlich und strukturierte das breite Themenfeld des Gesundheitscoachings auf einprägsame Weise. Es wurde deutlich, dass es nicht nur „den einen Weg“ und „das passende Format“ gibt, sondern dass multiple Faktoren und Auswirkungen in den Blick genommen werden müssen.
Ein zentraler systemischer Gedanke dabei - neben vielen anderen: Leben und Arbeiten sind nicht trennbar, denn der Mensch ist immer ganz. Menschen im Arbeitsleben stehen darüber hinaus immer in Kontexten, so dass sich unterschiedliche Resonanzen und Handlungsfelder ergeben. Es liegt nahe, sowohl Wechselwirkungen zu berücksichtigen als auch interdisziplinär zu agieren. Es wurden auch verschiedene Modelle angesprochen, immer verknüpft mit neuen Erkenntnissen aus der Forschung und dem breiten Erfahrungsschatz des Vortragenden.
Im lebendigen Dialog mit dem Plenum konnten Themen vertieft und aus verschiedenen Perspektiven der Anwesenden diskutiert werden. Es waren Mitglieder der Fachgruppe, aber auch Interessierte anderer Fachgruppen und Richtungen dabei und auch die Referentin der DGSF für den Bereich Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung. Eine gelungene Veranstaltung mit nachhaltigen Impulsen für die Teilnehmenden und für folgende Veranstaltungen der Fachgruppe.

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Treffen des Roundtable Coaching am 13. und 14. September 2021

Im September 2021 traf sich der Roundtable Coaching e.V. online. Der am 30. März 2020 aus dem „Roundtable der Coachingverbände“ entstandene RTC bietet Gelegenheit zur Diskussion aktueller, coachingrelevanter Entwicklungen. Ziel ist die weitere, konzertierte Professionalisierung des Begriffs Coaching. Zu diesem Zweck kooperieren die beteiligten Verbände und vernetzen ihre langjährige praktische und fachliche Expertise. Begleitet wird das Engagement durch Wissenschaft und Lehre.

Im Zuge eines demokratischen Prozesses und mit Respekt auf die bereichernde Unterschiedlichkeit der Beteiligten wurde ein einheitlicher Coachingstandard vom RTC erarbeitet. In einem Positionspapier, das inzwischen von einigen Coachingverbänden veröffentlicht wurde, sind wichtige Eckpfeiler des verbandsübergreifenden Standards und des Professionsverständnisses benannt. Der direkte Link zum Positionspapier: RTC-Profession-Coach-2015-03-19-Positionspapier.pdf (roundtable-coaching.eu)

Zum ersten Mal mit dabei war die neue Referentin für den Fachbereich, die sich nun innerhalb der DGSF für das Themenfeld Supervision, Coaching, Organisationsentwicklung und arbeitsweltliche Beratung engagiert.

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GRETA-Kompetenzanerkennung – geförderte Teilnahme für Lehrende

GRETA ist das Projekt „Grundlagen für die Entwicklung eines trägerübergreifenden Anerkennungsverfahrens von Kompetenzen Lehrender in der Erwachsenen- und Weiterbildung“ des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE). Ziele sind die Anerkennung bereits erworbener – auch informeller und non-formaler - Kompetenzen von Lehrenden und die Förderung der Professionalität.

Dazu wurde ein Kompetenzmodell entwickelt, welches alle Kompetenzen umfasst, die es braucht, um gut lehren zu können. Diese Kompetenzen werden mithilfe eines Online-Fragebogens, dem sogenannten Portfolio Plus, erhoben. Nach Ausfüllen des Portfolio Plus werden die Eingaben von GRETA-Gutachter*innen geprüft und die Teilnehmenden erhalten eine individuelle Kompetenzbilanz sowie ein persönliches Feedbackgespräch. Der Nutzen besteht in der Möglichkeit, Kompetenzen gezielt zu reflektieren und darüber eine Kompetenzbilanz zu erhalten. Darüber hinaus kann das Feedbackgespräch auch als Grundlage zur professionellen Weiterentwicklung dienen.

Die Teilnahme am Projekt ist noch bis mindestens November kostenlos, da das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt bis dahin erprobt und als Pilot durchgeführt wird.

Das GRETA-Koordinierungsstelle bietet regelmäßig einstündige Einblicke über Zoom in das Verfahren an:  Veranstaltungen - Greta (greta-die.de)

Weitere Informationen auf der Webseite www.greta-die.de sowie

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Treffen des Round Table Arbeitswelt

Am 25. August 2021 traf sich der Runde Tisch der Arbeitswelt online. Ins Leben gerufen wurde das Zusammentreffen interessierter DGSF-Fachgruppen und Netzwerke 2020 durch die ehemalige stellvertretende Vorsitzende Valeska Riedel.

Das gemeinsame Anliegen ist die bessere Sichtbarkeit der Themenfelder Supervision, Coaching, Organisationsentwicklung und Beratung im arbeitsweltlichen Kontext. Dabei soll nicht nur der Nutzen systemischen Arbeitens für Organisationen aufgezeigt werden, sondern auch eine fachliche Etablierung arbeitsweltlicher Themen gefördert werden. Die vielfältigen systemischen Hintergründe und Perspektiven der sich beteiligenden Mitglieder ermöglichen eine synergetische Bündelung von Fachlichkeit und Interessen und bieten eine Plattform für den Austausch und die Weiterentwicklung der Themen.

Die DGSF wird am Runden Tisch der Arbeitswelt bisher vertreten durch Bernhard Schorn. Zum ersten Mal dabei war die neue Referentin für den Fachbereich, die sich nun innerhalb der DGSF für das Themenfeld Supervision, Coaching, Organisationsentwicklung und arbeitsweltliche Beratung engagiert.

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Neue Referentin für den Fachbereich

Mitte August begrüßte die DGSF Claudia Wessling als die neue Referentin für den Fachbereich Supervision, Coaching, Organisationsentwicklung und arbeitsweltliche Beratung. In enger Zusammenarbeit mit der DGSF-Geschäftsstelle, dem Vorstand sowie allen interessierten Fachgruppen und Netzwerken wird sie die Weiterentwicklung und fachliche Vernetzung in diesem Bereich begleiten und mit voranbringen. Claudia Wessling ist Betriebswirtin, Systemischer Coach und Mediatorin, Systemische Beraterin und Organisationsentwicklerin (M.A.) und arbeitet freiberuflich in und mit mittelständischen Unternehmen sowie mit Existenzgründer*innen.

Kontaktdaten und Sprechzeiten siehe unter Kontaktdaten — DGSF e. V.