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Fachgruppe Interkulturelle Systemische Therapie und Beratung

Die Fachgruppe Interkulturelle Systemische Therapie und Beratung stellt sich vor!

Im Zeitalter der Globalisierung werden die Gesellschaften immer stärker multiethnisch und multikulturell. Gerade in dem beraterischen und therapeutischen Setting gewinnt diese Entwicklung an Bedeutung und Brisanz. Die professionelle Begegnung mit dem Fremden löst, bei manchen KollegInnen, Gefühle von Unsicherheit und Ratlosigkeit aus. Sprachbarrieren, unterschiedliche Erwartungen und Deutungen, Verständigungs- und Verständnisprobleme erschweren die Beziehung zwischen BeraterIn, TherapeutIn und KlientIn. Für eine interkulturelle beraterische und therapeutische Betreuung ist es nicht notwendig, ein absolut neues Wissensrepertoire zu entwickeln.

In der Fachgruppe werden interkulturell interessierte BeraterInnen und TherapeutInnen ermutigt, Sensibilität für die Besonderheiten der Lebenssituation ihrer KlientInnen, die im kulturellen und migrationsbezogenen Kontext entstehen, aufzuzeigen. Außerdem können neue Fähigkeiten und Interventionen entwickelt werden, die den besonderen Bedürfnissen ihrer KlientInnen unterschiedlicher Herkunft gerecht werden.

Der Fachgruppensprecher lädt deutschlandweit KollegInnen mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne interkulturelle Erfahrung, dazu ein, gemeinsam

  • in Austausch zu gehen
  • voneinander zu lernen
  • unsere Kompetenzen zu erweitern
  • gesellschaftspolitisch tätig zu werden
  • noch mehr KollegInnen für die Interkulturalität zu inspirieren

und das alles auch noch systemisch zu gestalten.

Pro Jahr finden drei bis fünf Treffen der Fachgruppe statt. Die Fachgruppe lädt hiermit herzlich alle Interessierten zum Austausch und Mitwirken bei der Realisierung der Ziele ein. Sie begrüßt darüber hinaus weiterführende Ideen und Vorschläge seitens engagierter Kolleginnen und Kollegen und freut sich über anregende Zusammenarbeit!


Aktuelles

6. Mai 2019
Fachtag: Migration, Flucht und Demokratie – Chancen und Herausforderungen aus systemischer Perspektive
Am 6. Mai 2019 planen die Regionalgruppe Chemnitz und die Fachgruppe Interkulturelle Systemische Therapie und Beratung einen gemeinsamen DGSF-Fachtag unter dem Titel „Migration, Flucht und Demokratie – Chancen und Herausforderungen aus systemischer Perspektive“. Organisator ist das Projekt „Connect“ der AGJF Sachsen e.V.. Referieren werden u. a. das ehemalige DGSF-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Jochen Schweitzer-Rothers sowie die DGSF-Fachreferentin für Jugendhilfe/-politik und Soziale Arbeit, Birgit Averbeck. Weitere Details sind noch in der Planung und werden rechtzeitig veröffentlicht.

 

Ansprechpartner der Fachgruppe

 

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