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Veranstaltungsberichte

Auf dieser Seite finden sich Veranstaltungsberichte der Fachgruppe Systemische Kinder- und Jugendhilfe aus den vergangenen Jahren.

22. November 2017
Fachabend in Schwerte

In diesem Jahr wurde bereits zum 9. Mal der Fachabend in der Rohrmeisterei in Schwerte durchgeführt. Wir, die Fachgruppe Systemische Kinder- und Jugendhilfe, hatten am 22. November 2017 mit  Ansgar Röhrbein einen erfahrenen Referenten zu dem Thema „(Über-)Leben in (un-)sicheren Zeiten - Kontakt, Vertrauen, Verbundenheit“ zu Gast.

Vortrag von Ansgar Röhrbein in Schwerte Fachtag mit Ansgar Röhrbein im November 2017 in Schwerte

12. Oktober 2017
Fachgruppenworkshop in München: Kinder- und Jugendhilfe = Orte der Zu-Flucht.

Am 12. Oktober 2017 lädt die Fachgruppe im Rahmen der 17. Jahrestagung der DGSF zu ihrem Fachgruppenworkshop "Kinder- und Jugendhilfe = Orte der Zu-Flucht. Bazar systemischer Angebotsformen für Menschen mit Fluchterfahrung" mit Anke Lingnau-Carduck und Claudia Lintner ein. Details zur Veranstaltung. Tagungsort ist das MOC München, Lilienthalallee 40, 80939 München, Halle 4.

Bild: Claudia Lintner und Anke Lingnau-Carduck

23. November 2016
Fachabend "Erfolgreich scheitern!" in Schwerte

Unter dem Titel: "Erfolgreich scheitern! - Vom Nutzen vermeintlich misslungener Prozesse" stand am 23. November 2016 der Fachabend der Fachgruppe Kinder- und Jugendhilfe, der traditionell in der Rohrmeisterei in Schwerte durchgeführt wurde. Als Vertreter der Fachgruppe konnten Anke Lingnau-Carduck und Klaus-Peter Langner an dem Abend den Referenten Dr. Mirko Zwack aus Stuttgart begrüßen. Ein Veranstaltungsbericht von Klaus-Peter Langner steht nun online.

22. September 2016
Fachgruppentreffen am in Frankfurt/Main

Die Fachgruppe „Systemische Kinder- und Jugendhilfe“ traf sich mit 20 Mitgliedern auf der diesjährigen 16. Wissenschaftlichen Jahrestagung der DGSF in Frankfurt am Main.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde lernten sich die teilnehmenden Mitglieder mit Hilfe soziometrischer Übungen ein wenig kennen in ihren regionalen und fachlichen Verortungen. Es war eine heterogene Gruppe von bundesweiten TeilnehmerInnen aus stationärer und ambulanter Kinder- und Jugendhilfe, aus Jugendämtern und freien Praxen.
An diesem Abend lernten die teilnehmenden Mitglieder die zukünftige Fachbereichsreferentin Birgit Averbeck kennen , die sich persönlich und ihre ersten Ideen für das neue Amt in 2017 vorstellte.
Birgit Averbeck wird ab dem 1.01.2017 die neu geschaffene Referentenstelle für den Fachbereich Jugendhilfe, Soziale Arbeit und lebensweltliche Beratung besetzen.
Große Zustimmung fand ihre Idee, in den ersten Monaten des Jahres 2017 eine "Entwicklungswerkstatt Jugendhilfe" einzurichten, in der sich die Referentin mit den beiden Fachgruppensprecherinnen, den SprecherInnen/VertreterInnen der anderen Regional- und Fachgruppen und weiteren interessierten Mitgliedern fachgruppenübergreifend treffen wird.
Ziel dieser Werkstatt ist eine breite Vernetzung innerhalb des Verbandes verbunden mit einer gemeinsamen inhaltlichen Entwicklung und Priorisierung der zu bearbeitenden Themen. Denkbar ist hier die Installierung einer Entwicklungskonferenz für den Austausch und die Diskussion politischer Positionierungen, die Erarbeitung von Positionspapieren und Stellungnahmen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die Weiterentwicklung und überregionale Verbreitung Systemischer Fortbildungsformate, wie z. B. das Schwerter Modell  „Jugendhilfe im Dialog“, die Erfindung konstruktiver Begegnungsformate für die Querschnittsthemen der Fachbereiche mit den anderen Fach- und Regionalgruppen und die partizipativ zu entwickelnde Kontur und Präsenz der Referentin nach außen an effektiven bundesweiten Schalt- und Schnittstellen.
Den letzten Teil des Fachgruppentreffens nahm die Wahl der SprecherInnen ein. Von den anwesenden 20 TeilnehmerInnen waren 17 durch ihre DGSF-Mitgliedschaft wahlberechtigt. Die Wahl fand schriftlich geheim statt, die Wahlunterlagen wurden im Anschluss des Treffens an die Geschäftsstelle übergeben. Drei KandidatInnen stellten sich für eine Amtszeit von drei Jahren zur Wahl: Rainer Orban in Abweseneheit, Claudia Lintner und Anke Lingnau-Carduck. Klaus-Peter Langner führte als Wahlleiter durch die Wahl und zählte mit einem Wahlhelfer die Stimmabgabe mit folgendem Ergebnis aus:
Rainer Orban : 1 Stimme als Stellvertreter
Claudia Lintner: 15 Stimmen als Stellvertreterin, 1 Stimme als Sprecherin
Anke Lingnau-Carduck: 17 Stimmen als Sprecherin
Anke Lingnau-Carduck und Claudia Lintner nahmen die Wahl gerne an und freuten sich über das ausgesprochene Vertrauen der anwesenden Fachgruppenmitglieder und der damit verbundenen Vorfreude auf eine zukünftig spannende und konstruktive Zusammenarbeit mit Birgit Averbeck!

Neuer Fachbereich Jugendhilfe, Soziale Arbeit, lebensweltliche Beratung

Ein weiterer Schwerpunkt der Fachgruppenmitglieder im letzten Jahr war die Beteiligung an der früheren AG Gesellschaftspolitik und der dortigen Erarbeitung des Grundwertepapiers. Sich gesellschafts- und jugendhilfepolitisch einzumischen begrüßen die Fachgruppenmitglieder angesichts der steigenden sozialen Komplexität und des vielerorts vorherrschenden Ressourcenmangels sehr und freuen sich über die innerverbandliche Entscheidung und Ausschreibung, den Fachbereich Jugendhilfe, Soziale Arbeit und lebensweltliche Beratung mit einer nun ausgeschriebenen ReferentInnenstelle zu besetzen. Eine enge Vernetzung der Fachgruppe zu dem/der zukünftigen ReferentIn dieses Fachbereiches auf Fachkonferenzen und Ähnlichem wird die Wirkkraft unserer Aktivitäten in Zukunft sicher weiter befördern.

9. Mai 2016
Fachtag „Systemische Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe“

Das letzte Jahr stand für die Fachgruppe unter den intensiven Vorbereitungen des zweiten DGSF-Fachtages „Systemische Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe“. Der Vorstand, die Geschäftsstelle und einige andere Fachgruppen unterstützten hierbei sehr. Am 9. Mai 2016 fand im Kölner Maternushaus dieser Fachtag unter großem Anklang des Fachpublikums statt. Die Veranstaltung war mit 450 TeilnehmerInnen ausgebucht. Sehr gefreut hat uns die Tatsache, dass ca. 50 % der TeilnehmerInnen ohne Verbandszugehörigkeit den Weg zu uns fanden. Das Interesse der gesamten Fachwelt an systemischer Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe wurde dadurch noch einmal bestätigt und ebenso die begrüßenswerte Tatsache, dass multiprofessionelle Teams der Jugendhilfe in Offenheit an einem solchen Tag gerne miteinander lernen.
Der Fachtag bot eine ganztägige musikalische Rahmung der kongolesischen Gruppe „Lopango Ya Banka“, Eröffnungsimpulse von Anke Lingnau-Carduck, Vorträge von Esther Muyawajo-Keiner, Alexander Korittko und Marie-Luise Conen, acht praxisorientierte Workshops und einen Begegnungsraum mit Fachliteratur, systemischer Software, mitglieder- und trägerentwickelten systemischen Arbeitsmaterialien und der Präsentation von sieben DGSF-empfohlenen systemisch-familienorientiert arbeitenden Einrichtungen.
Inhaltlich war dieser Fachtag für OrganisatorInnen, BesucherInnen, Aussteller und ReferentInnen sehr praxisorientiert, reichhaltig, vielseitig und atmosphärisch wohltuend verbindend. Dies wurde durch den Abschlussvortrag von Marie-Luise Conen am Ende des Tages sehr irritiert durch ihre persönliche, große Kritik an der innerverbandlichen Arbeit der organisierten SystemikerInnen. Ihr Thema versprach andere Inhalte, 50 % der Anwesenden kannten die Verbandsstrukturen gar nicht und so verließen viele TeilnehmerInnen die Veranstaltung mit einem Gefühl des Bedauerns über dieses Ende.
Zahlreiche positive Feedbacks über den insgesamt gut gelungenen Fachtag verbunden mit dem Wunsch nach einer regelmäßigen Wiederholung erreichten die Fachgruppensprecherin.