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Systemische Praxis mit Kindern und Jugendlichen
Kinder und Jugendliche in therapeutischen oder auch sozialpädagogischen Kontexten sind nicht elten „geschickte“ Klienten. Die Wirklichkeitskonstruktion, ein Verhalten als problematisch oder gar „behandlungsbedürftig“ zu sehen, findet in der Regel auf der Ebene der Erwachsenen statt. Was nicht heißt, dass die Kinder oder Jugendlichen keine Anliegen haben! Nur weichen sie eben durchaus mal ab von denen der Erwachsenenwelt. Wie nun als systemische Berater*innen und Therapeut*innen mit diesen unterschiedlichen Wirklichkeitskonstruktionen und bestenfalls Aufträgen hilfreich umgehen? Wie kann hier ein gelingender Kontakt entstehen? Welche Haltung ist gefragt? Welche Themen bringen die verschiedenen Entwicklungsalter mit sich und wie können diese altersentsprechend aufgegriffen werden? Welche Gestaltungs- und Spielräume können hier genutzt werden? Es gibt einige wunderbar inspirierende Ansätze in der systemischen und hypnotherapeutischen Methodenvielfalt, die in diesem Seminar theoretisch und vor allem praktisch vermittelt werden. Grundvoraussetzung aller Ansätze ist ein Blickwechsel von einer defizitorientierten zu einer gezielt ressourcenorientierten Analyse/Diagnostik, um darauf aufbauend weg von der „Problemtrance“ einen Stimmungswechsel zu schaffen und gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und Eltern neue Lösungen zu kreieren. Das Externalisieren mittels Handpuppen, Tieren oder magischen Figuren als innere Helfer oder Repräsentanten von Problemen und Ressourcen, das Entwickeln von Lösungsbildern, der Einsatz von Geschichten und Metaphern, ein wenig Zauberei und nicht zuletzt körperorientierte Methoden sind nur einige der Möglichkeiten, spannungsvoll neue Impulse zu setzen.Dieser praxisorientierte Workshop richtet sich an alle, die sich (als Erwachsene) und ihr inneres Kind einladen wollen, zu spielen, zu lernen und zu lachen, um mit frischen Ideen in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zurückzukehren.
Existiert in Benutzer / Institut für Systemische Beratung, Therapie und Supervision (ISTN in Koblenz)
FamilienRat - Gemeinsam schaffen wir mehr!
FamilienRat (Family Group Conferencing) ist ein einfach strukturiertes Verfahren, das einerseits die Aktivierung der Familien und ihr Lebensumfeld fördert und andererseits den behördlichen Auftrag zum Schutz von Kindern und Jugendlichen sichert. Ein Schritt zu mehr Selbstbestimmung, Verantwortungsübernahme und damit erfolgreicherem Kinderschutz und förderlichen Hilfen zur Erziehung. Wenn Familie, Umfeld und Profis an einem Strang ziehen gelingen wichtige Veränderungen zum Nutzen für Kinder und Jugendliche leichter. In diesem Workshop erhalten Sie Impulse aus internationalen Diskussionen der Sozialarbeit zu den Themen Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit und ihre Grenzen sowie eine kurze Einführung in das Verfahren FamilienRat. Frau Hör wird Ihnen Einblicke in die praktische Arbeit des FamilienRat-Büros des Jugendamtes Stuttgart gewähren. Frau Schaefer wird ihre langjährige Erfahrung als Leiterin des Beratungszentrums Mitte des Jugendamtes Stuttgart zur Verfügung stellen und über den Nutzen, die Herausforderungen und Chancen des FamilienRates in der behördlichen Sozialarbeit informieren.
Existiert in Benutzer / Institut für Systemische Beratung, Therapie und Supervision (ISTN in Koblenz)
Systemische Therapie von Suizidhandlungen im Kindes- und Jugendalter
„Suiziddrohungen und Suizidhandlungen von Kindern und Jugendlichen stellen für Erzieher*Innen, Berater*Innen und Therapeut*Innen eine große Herausforderung dar, zumal die Wiederholungsgefahr von Suizidhandlungen hoch ist. Es stellen sich die Fragen: • Darf ich meine Befürchtung, mein Gegenüber könnte suizidale Gedanken haben, offen ansprechen? • Woran erkenne ich eine akute Suizidalität? • Verfüge ich über die erforderliche Kompetenz im Umgang mit dem Problem? • Wann muss ich eine Klinikaufnahme veranlassen?“ Kaum eine Handlung ist so sehr auf die wichtigen Angehörigen bezogen, wie die Suizidhandlung. Deshalb ist es grob leichtfertig, sich im Falle einer suizidalen Krise auf eine Einzeltherapie zu beschränken. Vielmehr müssen die wichtigen Bezugspersonen aktiv in die Beratung und Therapie einbezogen werden. Die Teilnehmer*innen des Seminars sind eingeladen, eigene Fälle in die Diskussion einzubringen.
Existiert in Benutzer / Institut für Systemische Beratung, Therapie und Supervision (ISTN in Koblenz)
Feldenkrais – den Unterschied spüren
„Man soll nicht nur mit dem Kopf denken – der ganze Körper ist am Denkprozess beteiligt.“ Max Horkheimer; Schon beim Laufen lernen verändert die Fähigkeit, sich zu bewegen die körperliche Präsenz. Umgekehrt ist es genauso. Um unser gesamtes körperliches und geistiges Potenzial nutzen zu können, brauchen wir eine ausgeglichene somatische Grundlage. In dieser Kursreihe erfahren Sie, dass der Körper nicht nur ein „funktionierender Organismus“ ist, sondern uns helfen kann, Lösungen zu finden. FELDENKRAIS, BEWUSSTHEIT DURCH BEWEGUNG, ist die Einladung, sich auf ein körperorientiertes Denken und Lernen einzulassen. Die dort angebotene „angeleitete Bewegungserfahrung“ verbindet auf neue und Art und Weise unser Tun mit dem Denken. Die Selbstwahrnehmung des eigenen somatischen Systems führt hin zum Spüren und der Anerkennung des eigenen Selbst – und zu neuen Perspektiven und Möglichkeiten. 18. Januar 2020 – Den Unterschied spüren – Jeweils 10.00 bis 16.00 Uhr 29. Februar 2020 – Die Freundlichkeit des Fehlers – Jeweils 10.00 bis 16.00 Uhr 04./05. Sept 2020 – Eile und Weile – Fr 15.30 bis 18.30 Uhr / Sa 10.00 bis 16.00 Uhr Jedes Seminar ist in sich abgeschlossen. Die Termine bauen aber aufeinander auf, sodass Sie auch mehrere Termine buchen können.
Existiert in Benutzer / Institut für Systemische Beratung, Therapie und Supervision (ISTN in Koblenz)
Umgang mit psychischen Störungen im systemischen Kontext
„In vielen Bereichen systemischer Arbeit begegnen uns Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Um die eigenen Handlungsmöglichkeiten abschätzen zu können, ist es hilfreich, die Ernsthaftigkeit einer psychischen Störung erkennen zu können.“ In diesem Seminar soll dafür Grundlagenwissen über die wichtigsten psychischen Erkrankungen aus psychiatrischer Sicht vermittelt werden. Inhalte: • Überblick über die wichtigsten psychischen Störungen • Wie wird eine Diagnose gestellt? • Behandlungsmöglichkeiten • Schnittstelle systemische Beratung und Therapie, Möglichkeiten und Grenzen
Existiert in Benutzer / Institut für Systemische Beratung, Therapie und Supervision (ISTN in Koblenz)
Stärke statt (Ohn-)Macht - Von der eigenen Präsenz zum Gewaltfreien Handeln
„Die Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen (Gewalt, Beleidigungen, Verweigerungen, Abwesenheiten, ängstliche Vermeidungen und Zwänge u.a.m.) führen vielfach bei Eltern und Pädagog*innen zu einer erlebten Hilflosigkeit. Auch Berater*innen und Therapeut*innen sind nicht selten von dieser wahrgenommenen Ohnmacht angesteckt.“ Das Konzept der Neuen Autorität bietet für eben diese Situationen eine Vorgehensweise an, die es ermöglicht, die eigene Präsenz und Handlungsfähigkeit wieder zu erlangen, ohne Zwang und Gewalt auszuüben. Die Entwicklung dieses Konzeptes geht auf Haim Omer und Arist v. Schlippe zurück und baut u.a. auf dem gewaltlosen Widerstand nach Mahatma Gandhi sowie auf systemischen Grundprinzipien auf. Die Teilnehmer*innen werden eingeladen, anhand von Erfahrungsübungen, Kleingruppenarbeiten und praktischen Anwendungen diesen Ansatz an eigenen oder auch vorgeschlagenen Beispielen umzusetzen und somit in einem praxisorientierten Überblick kennenzulernen.
Existiert in Benutzer / Institut für Systemische Beratung, Therapie und Supervision (ISTN in Koblenz)
Die Fünf Freiheiten – Nutzen unserer Ressourcen und kreativ auswählen können
„Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Beziehung“ Virginia Satir Die „Fünf Freiheiten“ ist ein Modell nach Virginia Satir, der Pionierin der systemischen Familientherapie. Ihr Anliegen war es, Menschen ihre Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie ihr „Grundpotential“ nutzen konnten, um Wachstum und Frieden zu fördern. Sie bringen zum Ausdruck, wie wir in der heutigen Zeit unsere Ressourcen nutzen und wieder kreativ frei wählen können. Zur Steigerung und Bewusstwerdung der eigenen Resilienz bei den gestiegenen Anforderungen von außen.
Existiert in Benutzer / Institut für Systemische Beratung, Therapie und Supervision (ISTN in Koblenz)
War‘s das? - Kann ich jetzt gehen?! Gelingende Gespräche mit Klienten bei (noch) geringer Motivation
Berater*innen kennen solche Situationen: Sie wollen und sollen mit und für Menschen arbeiten, die sich (scheinbar) nicht verändern wollen. „Wir können trotzdem davon ausgehen, dass alle Menschen eine Motivation haben, etwas das sie antreibt im Leben. Diese Motivation zu entdecken und sie zu nähren ist eine Kunst, die wir durch unsere Haltung und methodisch unterstützen können.“ In dem Seminar werden wir auf Entdeckungsreise gehen: Wir beschäftigen uns damit, wie wir mit dem Klienten gemeinsam erkunden, was ihn bewegen kann zu einer eigenmotivierten Entwicklung – andere Entwicklungen gibt es sowieso nicht. Dabei nutzen wir ganz praktisch verschiedene Methoden der Gesprächsführung, unsere Kreativität, Humor und bekommen vielleicht auch mehr Freude am Kontakt mit scheinbar schwierigen Menschen. Genutzt werden Methodenanteile aus: • der Systemischen Beratung • des Motivational Interview
Existiert in Benutzer / Institut für Systemische Beratung, Therapie und Supervision (ISTN in Koblenz)
Seite Praxis für systemische Therapie und Beratung | Bonn-Kessenich
Systemische Beratung für Paare, Eltern und Familien ... und in allen Lebenslagen
Existiert in Benutzer / Ulrike Lang
Seite chemical/x-genbank Psychologin (M. Sc.) Systemische Familientherapeutin - Schwerpunkt Essstörungen
Existiert in Benutzer / Viola Windgassen