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AnkER-Zentren sind kein Lebensort für Kinder und Jugendliche!

Veröffentlicht: 02.08.2018, aktualisiert: 02.08.2018
Mit einer aktuellen Stellungnahme positioniert sich die DGSF gegen eine Etablierung von AnkER-Zentren nach bayrischem Vorbild. Die DGSF fordert, Kinderrechte in Deutschland für alle Kinder und Jugendlichen umzusetzen, unabhängig von ihrem Lebensort, ihrer Nationalität und ihrem ausländerrechtlichen Status.

Im aktuellen Koalitionsvertrag der 19. Legislaturperiode wird die Etablierung von AnkER-Zentren in Deutschland nach dem Modell einiger Transitzentren in Bayern angekündigt. Bereits ab August sollen zunächst in Bayern an sieben Standorten Transitzentren oder Erstaufnahmeeinrichtungen umgewandelt werden in AnkER-Zentren, in denen asylsuchende Menschen zusammengeführt werden und untergebracht bleiben, bis eine Entscheidung über ihren Asylantrag gefällt worden ist. (siehe: http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Bayern-eroeffnet-erste-Ankerzentren-im-August)

Die DGSF weist darauf hin, dass die Lebensbedingungen in solchen Unterkünften die körperliche, seelische und geistige Entwicklung von Kindern massiv beeinträchtigen und das grundsätzliche Vertrauen von Menschen in Menschen über die Generationengrenzen hinweg nachhaltig schädigen können.

Zur Stellungnahme (pdf-Datei)

 

 

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