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Digitaler Wandel in systemischer Praxis und Lehre

Veröffentlicht: 13.04.2019, aktualisiert: 24.04.2019
Mit dem Impulsvortrag „Systemische Praxis und Lehre im digitalen Wandel – Wohin bewegt sich die Systemische Beratung?“ führte Emily Engelhardt in das Thema des diesjährigen Fachtags zur Fort- und Weiterbildung ein. Engelhardt ist Geschäftsführerin des Instituts für E-Beratung an der TH Nürnberg und Sprecherin der DGSF-Fachgruppe Onlineberatung und Medien.
Digitaler Wandel in systemischer Praxis und Lehre

Cumhur Tekbasaran und Björn Enno Hermans bei der Eröffnung des Fachtags

Rund 60 Interessierte hatten sich zum Fachtag am 7. und 8. April in Karlsruhe angemeldet. In vier Workshops konnten sie sich praxisnah mit Fragen zur digitalen Transformation auseinandersetzen. Das Spektrum der Diskussion war breit. Eine These: Beraterinnen und Berater sowie Weiterbildungsinstitute, die keine digitalen Angebote machen, werden vom Markt verschwinden. Der andere Pol: Müssen nicht gerade in der Weiterbildung "analoge Inseln im digitalen Meer" unbedingt bewahrt werden, geht nicht im Zuge einer Digitalisierung der besondere Charakter systemischer Weiterbildungen verloren? Die zunehmende Mediatisierung des beruflichen Alltags und von Bildungsprozessen warf grundlegende Fragen auf. Vier Workshops sollten (Teil-)Antworten liefern:

Im  Workshop "Systemische Lehre geht online – best-practice-Beispiele digitaler Lehre aus den DGSF-Instituten praxisnah und konkret" schilderten Kerstin Lambert und Peter Martin Thomas aus Sicht zweier Weiterbildungsinstitute, wispo und praxis, Erfahrungen mit der Integration von digitalen Medien und digitalen Lehr-/Lernformaten. Sabine Gottschalk befasste sich in ihrem Workshop aus der Sicht ihrer eigenen Praxiserfahrung mit Online-Beratung für Fachkräfte im Ausland. Sie thematisierte vor allem die praktische Umsetzung sowie Chancen und Grenzen. Am zweiten Tag ging es dann bei Marc Weinhardt, Professor an der Evangelischen Hochschule Darmstadt, um Einsatzmöglichkeiten und Tools digitaler Lehr-/Lernformate in der systemischen Beratungsweiterbildung. Martina Hörmann, Professorin aus der Schweiz, widmete sich dem Thema "Systemische Beratung im Medienzeitalter – Anforderungen und Kompetenzen".

Eine abschließende Podiumsdiskussion spannte anschließend nochmals den Bogen von den grundlegenden Fragen bis zum praktischen Ausprobieren. Weinhardt hat seine technische Ausstattung nicht nur vorgestellt, sondern am Ende der Veranstaltung auch zum konkreten Ausprobieren ermuntert. Nach der Veranstaltung wurden noch Abschlussstatements von Teilnehmerinnen und Teilnehmern per Video festgehalten - auf den Facebookseiten der DGSF (www.facebook.com/dgsf.org) sind sie bereits zu sehen, zudem auch auf dem  DGSF-YouTube-Channel.

Eine Dokumentation des Fachtags steht hier online.

 

Eröffnungsvortrag
Eröffnungsvortrag von Emily Engelhardt


Im Workshop mit Martina Hörmann


Sabine Gottschalk, Kerstin Lambert, Martina Hörmann, Bernhard Schorn, Emily Engelhardt,
Peter Martin Thomas und Marc Weinhardt (v.l.n.r.)  hörten in der Abschlussdiskussion

gespannt auf die Beiträge aus dem Teilnehmerkreis


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