Sie sind hier: Startseite / Aktuell / Meldungen / Erste systemische KJPs in Essen
Print

Erste systemische KJPs in Essen

Zuletzt verändert: 05.10.2016
Drei Absolventen der bundesweit ersten Ausbildung in systemischer Kinder- und Jugend­lichenpsychotherapie im ifs-Essen haben kürzlich ihre staatlich geregelte Abschlussprüfung erfolgreich abgelegt und werden nun approbiert als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin / -psychotherapeut.
Erste systemische KJPs in Essen

Sie haben die Abschlussprüfung für die Approbation geschafft: Stephanie Bußmann, Nermin Karakol, Sebastian Claveé (v.l.n.r.)

Die ersten drei erfolgreichen Absolventen der ersten Approbationsausbildung in Essen sind Stephanie Bußmann, Sebastian Claveé und Nermin Karako. Das ifs hat mittlerweile den vierten Ausbildungskurs in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie gestartet, im kommenden Jahr soll die fünfte Ausbildungsgruppe beginnen.

Nachdem der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie im Jahr 2008 den Weg für Ausbildungen mit dem Vertiefungsgebiet Systemische Therapie durch ein entsprechendes Gutachten freigemacht hatte, starteten die ersten Ausbildungen 2011 in Essen und 2012 in Berlin. Derzeit sind dort fast 200 weitere Kandidatinnen und Kandidaten in der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten oder zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Mit der Approbation erhalten Absolventinnen und Absolventen der gesetzlich geregelten Psychotherapieausbildung die Zulassung zur Ausübung von heilkundlicher Psychotherapie.

Die Abrechnung von ambulanter Systemischer Therapie mit den gesetzlichen Krankenkassen ist derzeit noch nicht möglich, könnte aber für den Bereich der Psychotherapie für Erwachsene im kommenden Jahr eingeführt werden, nachdem das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) kürzlich eine erste positive Bewertung der Systemischen Therapie veröffentlicht hat. Die Entscheidung über die Zulassung fällt der „Gemeinsame Bundesausschuss“, wenn das IQWiG seine abschließende Nutzenbewertung abgegeben hat. Die DGSF setzt sich seit vielen Jahren gemeinsam mit der Systemischen Gesellschaft für die kassenrechtliche Anerkennung der Systemischen Therapie ein. Die beiden Verbände wollen nun erreichen, dass Systemische Therapie auch als Psychotherapieverfahren für Kinder- und Jugendliche vom Gemeinsamen Bundesausschuss geprüft und dann als sogenanntes Richtlinienverfahren eingeführt wird.

Zur Approbation führende systemische Psychotherapie-Ausbildungen bieten derzeit das Essener ifs (Institut für Systemische Familientherapie, Supervision und Organisationsentwicklung, www.ifs-essen.de) und die GST Berlin an (www.gstb.org). Beide Institute sind auch akkreditierte Weiterbildungsinstitute der DGSF.

Aktuelle Meldungen RSS
17.05.2018

DSGVO – Datenbank für zertifizierte Mitglieder

Ab 25. Mai gilt in Deutschland ein neues Datenschutzrecht. Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hat die DGSF zum Anlass genommen, ihre Datenverarbeitungsprozesse zu überprüfen. Vorübergehend ist nur noch ein kleiner Teil der zertifizierten Mitglieder unter "Systemische Fachleute" zu finden. […]

DGSF-Büro in Berlin eröffnet
17.05.2018

DGSF-Büro in Berlin eröffnet

Die DGSF hat jetzt auch ein Berliner Büro. Für Termine und Tätigkeiten in Berlin kann die DGSF die Räume des Mitgliedsinstituts INSA-Berlin mitnutzen. […]

04.05.2018

DSGVO – Datenschutzerklärung für Websites

Ab 25. Mai gilt in Deutschland die europäische Datenschutzgrundverordnung. Wichtig für DGSF-Mitglieder, die eine eigene Website haben: Die schon bisher vorgeschriebene Datenschutzerklärung sollte den neuen Bestimmungen angepasst werden! […]

Kultur und Migration VI
27.04.2018

Kultur und Migration VI

Die zweite Ausgabe der Zeitschrift für systemische Therapie und Beratung (ZSTB) im Jahr 2018 ist kürzlich erschienen. "Kultur und Migration VI" lautet der Themenschwerpunkt des Hefts, mit dem sich Autorinnen und Autoren in fünf Beiträgen befassen. […]

25.04.2018

Jahrestagung: Vergünstigte Tickets und Fahrtkostenzuschuss

Die DGSF und der Veranstalter der kommenden Jahrestagung – Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Center für lebenslanges Lernen (C3L) – unterstützen gering verdienende Mitglieder bei der Teilnahme an der Jahrestagung im September 2018. Anträge können noch bis Ende April eingereicht werden. […]

Weitere Nachrichten …