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Kinder und Jugendliche im Lockdown schützen

Veröffentlicht: 15.12.2020, aktualisiert: 21.12.2020
Kinder und Jugendliche brauchen auch im "harten Lockdown" besonderen Schutz. Darauf macht der Kinderschutzbund in einem aktuellen Positionspapier aufmerksam.

Der Kinderschutzbund fordert in seinem Papier vom 12. Dezember dazu auf, bei allen Maßnahmen und Regelungen für die nächsten Wochen dafür Sorge zu tragen, Belastungen für Kinder und Jugendliche so gering wie möglich zu halten. Beratung und Unterstützung sei auch in einem harten Lockdown zu gewährleisten, besonders Kinder und Jugendliche in Maßnahmen der Jugendhilfe benötigten auch in den nächsten Wochen verlässliche Unterstützung. Der Kinderschutzbund fordert zudem, dass Beratungs-und Unterstützungsangebote der Frühen Hilfen vor Ort in jedem Fall sichergestellt werden müssten. Das Positionspapier steht auf www.dksb.de zum Download zu Verfügung.

Die DGSF hat bereits während des ersten Lockdowns im Frühjahr kurzfristig einen besonderen "Corona-Beratungspool" zur Unterstützung von Eltern, Kindern, Jugendlichen und Fachkräfte zusammengestellt. Dort haben Verbandsmitglieder schnelle qualifizierte systemische Beratung angeboten, auch ehrenamtlich oder zu reduzierten Preisen.
Speziell für Familien mit kleinen Kindern hat der Verband ein Unterstützungsangebot zusammen mit dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH)
entwickelt: "Krisen bewältigen: Ideen für Familien". Auf elternsein.info sind derzeit mehr als 50 Spielideen, Tools und Anregungen veröffentlicht unter den Rubriken: "Stark werden und stark bleiben!", "Als Eltern entspannt und gelassen bleiben!", "Dinge, die uns Hoffnung geben!", "Als Familie stark bleiben!", "Gemeinsam etwas Schönes tun!".