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Kindergrundsicherung – aktuelles Konzept

Veröffentlicht: 06.05.2021, aktualisiert: 17.05.2021
Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG, in dem auch die DGSF mitarbeitet, hat sein erweitertes Konzept vorgelegt und bekräftigt damit im Bundestagswahljahr die Forderung nach einer bedarfs- und sozial gerechten sowie unbürokratischen Kindergrundsicherung

Aktualisierte Informnationen unter: www.kinderarmut-hat-folgen.de

Presseinformation vom 6. Mai

Das Bündnis, in dem die DGSF seit über 10 Jahren Mitglied ist, befürchtet durch die pandemische Situation eine weitere Verschärfung der Kinderarmut. „Kinder und Jugendliche sind die großen Verlierer dieser Pandemie. Alle mussten auf so viel verzichten, was sonst zu einem unbeschwerten Aufwachsen dazugehört: Vom Kindergeburtstag bis zum Trainieren im Sportverein. Wenn in Deutschland bald wieder mehr Normalität einkehrt, werden aber viele arme Kinder weiterhin auf vieles verzichten müssen, was auch für sie normal sein sollte. Nur weil ihnen das Geld zur Teilhabe fehlt“, so Heinz Hilgers, Bündnis-Koordinator und Präsident des Kinderschutzbundes. „Um Teilhabe für alle Kinder zu gewährleisten, brauchen wir eine Kindergrundsicherung, die ihren Namen auch wirklich verdient. Denn nur so können wir wirklich einen Beitrag zur Verminderung der Kinderarmut leisten“, so Hilgers weiter. Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG setzt sich seit 2009 für einen Systemwechsel und eine monatliche Kindergrundsicherung ein, die die bisherigen Leistungen bündelt und das kindliche Existenzminimum einfach und direkt sichert. An der Überarbeitung des Kapitels zum Infrastrukturausbau war die DGSF beteiligt.