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Künftiges Psychotherapiestudium nicht nur an Unis

Veröffentlicht: 13.03.2019, aktualisiert: 26.04.2019
In einem "Appell für eine fachlich ausgewogene und versorgungssichernde Ausbildung zukünftiger Psychotherapeut*innen" fordern elf Fachgesellschaften und Vereine, darunter auch DGSF und SG, dass das geplante Psychotherapiestudium auch an Hochschulen für angewandte Wissenschaften ermöglicht werden soll.

Die bevorstehende Reform der Psychotherapie-Ausbildung sieht die Zusammenlegung der bisherigen beiden Heilberufe des Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeuten und des Psychologischen Psychotherapeuten vor und damit  eine alle Altersspannen umfassende Approbation. Daraus ergäben sich aus Sicht der Kinder-und Jugendlichenpsychotherapie substantielle Forderungen für die zukünftige Ausbildung, schreiben die Unterzeichner in ihrem am 12. März 2019 veröffentlichten Appell. Das neu zu konzipierende Studium müsse sich an den relevanten theoretischen Grundlagen beider Heilberufe orientieren und könne nicht einem Psychologie-Studium gleichgesetzt werden. Einem "bio-psycho-sozialen Verständnisses von Psychotherapie" entsprechend müssten Inhalte aus der Pädagogik, den Erziehungswissenschaften, den Sozialwissenschaften und der Medizin auch "in maßgeblichen Umfang" gelehrt werden.

"Eine Verortung des Studiums nur an den Universitäten und ihnen gleichgestellten Hochschulen ist als nicht gerechtfertigt abzulehnen", heißt es im Verbändeappell. Zudem sei sicherzustellen, dass in dem Studium alle wissenschaftlichen Verfahren gelehrt werden und hinreichend Gelegenheit geboten werde, in diesen Verfahren praktische Erfahrungen zu sammeln.

Appell für eine fachlich ausgewogene und versorgungssichernde Ausbildung zukünftiger Psychotherapeut*innen

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