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Regionentag Mitte/Ost: "Geschichte wird gemacht"

Veröffentlicht: 20.06.2019, aktualisiert: 17.06.2019
Der DGSF-Regionentag "Geschichte wird gemacht. Unsere Verantwortung in gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen" in Leipzig lädt zum Austausch und zur gemeinsamen Reflexion unter Systemiker*innen aus Ost und West ein, um den gesellschaftspolitischen Entwicklungen und Herausforderungen bewusster begegnen zu können. Der 3. September bietet zwei Tage nach der Landtagswahl in Sachsen (1. September) die Chance für eine aktuelle Standortbestimmung.

Welche Verantwortung und Möglichkeiten der Mitgestaltung haben wir in gesellschaftspolitischen Prozessen? Wie verstehen und begegnen wir 80 Jahre nach Beginn des 2. Weltkrieges und 30 Jahre nach der „Friedlichen Revolution" dem erstarkten Rechtspopulismus in Ost und West, der sozialen Ungleichheit und der Infragestellung unserer Solidarität und Menschlichkeit?

Die Teilnehmenden werden versuchen, durch die Rückschau auf die Vergangenheit zu einer eigenen Positionierung in der Gegenwart und für die Zukunft zu gelangen.

  • Haben unsere Urgroßeltern und Großeltern zu ihrer Zeit vielleicht Ähnliches erlebt wie wir heute? Welche Erkenntnisse können wir aus einer mehrgenerationalen Perspektive für unsere aktuelle gesellschaftspolitische Situation ableiten?
  • Welche Prägungen in Ost und West liegen den aktuellen Entwicklungen zugrunde? Was eröffnet uns der Blick auf Rechtspopulismus aus einer ost-und west-sozialisierten Sicht?
  • Was geht uns die aktuelle Entwicklung an? Wie argumentieren, ignorieren oder positionieren wir uns als Systemiker*innen im aktuellen politischen Geschehen und unserer täglichen Praxis? Welche innere Haltung bestimmt unser Handeln?

Nach einer Führung durch die neugestaltete Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum: Diktatur und Demokratie nach 1945 und zwei Vorträgen schließen sich ab 15.30 Uhr an diesem Tag drei parallel laufende Workshops an:

  1. „Der Teufelskreis von Machtfülle, Verlust von Mitgefühl und Gewalt“ mit Dr. Helmut Wetzel
  2. „Friedliche Revolutionund Schmerzgrenze“, ein Workshop der einlädt, sich zu erinnern und Visionen zu entwickeln, mit Bildern und Texten zum geteilten Deutschland mit Valeska Riedel
  3. „Der Stammtisch ist überall–Rechtspopulistischen und menschenverachtenden Parolen in der Praxis begegnen“ mit Dominik Wehner

Es folgt ab 17.00 Uhr der Ausklang mit Dr. Eric Wallis als „Wortgucker“ zum "Umgang mit rechtem Framing".

Für Getränke und Speisen für den kleinen Hunger wird am Veranstaltungstag gesorgt.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl werden Anmeldungen nach Eingang berücksichtigt. Die Teilnahme ist für DGSF-Mitglieder kostenfrei. Anmeldeschluss ist am 31. Juli 2019.

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