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NZFH - Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH)

Im Rahmen des Aktionsprogramms des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend "Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme" betreiben die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Deutsche Jugendinstitut (DJI) in gemeinsamer Trägerschaft das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH).

Das Zentrum hat im März 2007 die Arbeit aufgenommen. Die gemeinsame Trägerschaft soll Ausdruck sein für die beispielgebende Entwicklung multiprofessioneller Kooperationen im Arbeitsfeld Frühe Hilfen.

Das Zentrum unterstützt die Praxis dabei, familiäre Belastungen früher und effektiver zu erkennen und bedarfsgerechte Unterstützungsangebote bereitzustellen. Dafür sollen Leistungen des Gesundheitswesens, der Kinder- und Jugendhilfe sowie zivilgesellschaftliches Engagement besser miteinander verzahnt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern.

Informationen u.a zur Ausgangssituation, Konzeption, Methode, Zielsetzung finden Sie hier: www.fruehehilfen.de/fruehe-hilfen/

Motivation der DGSF (Ausgangssituation)

  • Wir wollen unser systemisches Wissen aus Theorie und Praxis präsent machen und familienpolitisch unterstützende Entscheidungen beeinflussen und systemisch bereichern.
  • Gemeinsam mit dem Sprecher der DGSF-Fachgruppe "Systemische Kinder- und Jugendhilfe" Rainer Orban hat Michaela Herchenhan im Auftrag des Vorstandes den Kontakt zum NZFH hergestellt.
  • Für eine Mitarbeit im NZFH sind systemische Konzepte für einen ressourcen- und lösungsorientierten Umgang mit den jeweiligen Familien und Hilfesystemen an Schnittstellen wie Gesundheitswesen, Jugendhilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Hilfen zu Erziehung, Familienhebammen, Jugendamt und andere Kooperationsräume im Kontext der Kindeswohlgefährdung von Bedeutung.

Unser Ziel: Aufnahme in den Fachbeirat / Bisherige Aktivitäten

  • Antragstellung an das Bundesfamilienministerium zur Berufung in den Fachbeirat. Die Leitung des NZFH hat die DGSF zur Berufung in den NZFH-Fachbeirat beim Familienministerium vorgeschlagen.
  • Präsentation von systemischen Arbeitssettings für Schnittstellen in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Beratungssettings im Kontext Kindeswohlgefährdung
  • Information über systemische Curricula für die Weiterbildung von MitarbeiterInnen und Entwurf eines Einführungscurriculums für Systemisches Arbeiten in den Frühen Hilfen
  • Vernetzung mit NZFH-VertreterInnen
  • Tagungspräsenz bei der Abschlussveranstaltung des Projektes „ Von Anfang an: Gemeinsam“

Zukunftsziele

  • Gebündeltes systemisches Know-How in die systemische  Beratung des NZFH  einfließen lassen
  • DGSF-Präsenz  im Fachbeirat NZFH zeigen
  • Aktive Vernetzung mit anderen NZFH-Akteuren
  • Ggf. Planung von Fachtagungen zum Thema „Frühe Hilfen“ in Kooperation mit NZFH-Akteuren
  • Motivieren von DGSF-Mitgliedern, sich über die Arbeit im NZFH zu informieren und sich an dieser zu beteiligen

Das NZFH wird die Weiterentwicklung bestehender Ausbildungsgänge und Fort- u. Weiterbildungsangebote für Fachkräfte im Bereich Frühe Hilfen forcieren.

Der DGSF mit ihren mehr als 200 institutionellen Mitgliedern könnte sich auf diesem Wege die Möglichkeit bieten, über die Weiterbildungs- und Fortbildungsbedarfe der PraktikerInnen zeitnah informiert zu werden, diese systemisch mitzugestalten und ein von der DGSF empfohlenes Curriculum zu entwickeln.