Sie sind hier: Startseite / Fachthemen / Gesundheitspolitisches / Weiterbildung zur / zum Suchttherapeut*in
Print

Weiterbildung zur / zum Suchttherapeut*in

Ein weiteres Tätigkeitsfeld für Systemiker*innen: Die Weiterbildung zur / zum Suchttherapeut*in (ST)

Bild 5

Die Deutsche Rentenversicherung erkennt Systemische Therapie als Basis für Suchttherapie an! 

  • Eine Weiterbildung für Suchttherapeut*innen erfolgte in den letzten Jahren auf verhaltenstherapeutischer und psychoanalytischer Basis. 
  • Als Folge der sozialrechtliche Anerkennung Systemischer Therapie akzeptiert die Deutschen Rentenversicherung (DRV) seit kurzem auch das Verfahren der Systemische Therapie als Basis der Weiterbildung.
  • Ebenfalls erkennt die DRV das Zertifikat "Systemische Therapie" als grundlegenden Baustein an. Dies bedeute eine Aufwertung für Systemische Therapeut*innen (DGSF).
  • Ein relevantes Berufsfeld im psychosozialen und klinischen Bereich eröffnet sich.

 

Der Weg

Der Weg zum Suchttherapeuten/zur Suchttherapeutin 

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) erkennt das DGSF-Zertifikat „Systemische Therapie“ künftig grundsätzlich an. 

Dies bedeutet, Systemiker*innen können bei entsprechender zusätzlicher praktischer Qualifikation eigenständig verantwortungsvolle, suchttherapeutische Tätigkeiten in unterschiedlichen Settings der Suchthilfe, insbesondere der medizinischen Rehabilitation, ausführen. 

Neben dem DGSF-Zertifikat müssen Teilnehmer*innen sechs Monate als Co-Therapeut*innen in einer entsprechenden Einrichtung tätig sein.  

Diese Tätigkeit als Co-Therapeut*in muss in einer von der Deutschen Rentenversicherung und/oder Gesetzlichen Krankenversicherung anerkannten ambulanten oder stationären Einrichtung der medizinischen Rehabilitation bei Abhängigkeitserkrankungen erfolgen. Die jeweilige Praxisstelle wird individuell durch die DRV geprüft. 

Zugangsvoraussetzung

  • diplomierte Sozialarbeiter*innen bzw. Sozialpädagog*innen
  • B.A. Soziale Arbeit mit staatlicher Anerkennung
  • Diplom-Psycholog*innen, M.Sc. Psycholog*innen mit Berechtigung zur Ausbildung zum/zur psychologischen Psychotherapeuten*in
  • Approbierte Ärzt*innen