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Systemischer Forschungspreis

DGSF und Systemische Gesellschaft vergeben jährlich gemeinsam einen Forschungspreis.

Die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) und die Systemische Gesellschaft (SG) vergeben gemeinsam einen wissenschaftlichen Forschungspreis.

Mit ihrem wissenschaftlichen Forschungspreis verfolgen die systemischen Verbände das Ziel, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, die Weiterentwicklung der Forschungs- und Praxismethoden im Kontext des systemischen Denkens anzuregen und die Bedeutung des systemischen Ansatzes für die therapeutische und beraterische Praxis zu verdeutlichen.

Der Preis ist als Förderpreis konzipiert. Angenommen werden Masterarbeiten, Dissertationen, Habilitationen oder Forschungsarbeiten aus einem Projekt, das in oder auch außerhalb der Hochschule durchgeführt wurde. Erwünscht sind aktuelle Forschungsarbeiten, die nicht oder bei Einreichung nicht länger als ein Jahr veröffentlicht sind.

Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Mit dem Preis soll eine Arbeit ausgezeichnet werden, die einen innovativen Beitrag zur Weiterentwicklung systemischer Forschung leistet. Dies ist möglich durch

  • ein neuartiges/kreatives methodisches Design,
  • eine innovative Verknüpfung von systemischer Theorie und Methode,
  • anregende Theoriebildung und -entwicklung,
  • überzeugende Impulse für die systemische Praxis..

Die Forschungsarbeiten können sich auf alle Felder systemischen Arbeitens beziehen und Fragen zu Therapie, Beratung, Supervision, Mediation, Coaching oder Organisations­beratung, aber auch weitere systemisch relevante Themenstellungen bearbeiten.

Die Entscheidung über die Preisvergabe trifft unter Ausschluss des Rechtsweges ein Gremium, in dem Gutachterinnen und Gutachter mehrerer Disziplinen vertreten sind.

Die Preisvergabe erfolgt im Rahmen der Tagungen/Mitgliederversammlungen von DGSF oder SG oder bei der systemischen Forschungstagung.

 

Informationen zur Bewerbung für den Systemischen Forschungspreis 2019

Bewerbungen für den Forschungspreis werden bis zum 28. Februar 2019 angenommen.

Auschreibung 2019

Bewerbungsbogen 2019

Bitte senden Sie die Arbeit in vierfacher Ausfertigung (drei gedruckte Exemplare, eine Version auf Datenträger) mit dem beigefügten Bewerbungsbogen und einem beruflichem Lebenslauf an die Geschäftsstelle der DGSF

DGSF-Geschäftsstelle
Geschäftsführer Bernhard Schorn
Jakordenstraße 23
50668 Köln



Die Preisträgerin 2018

Der Systemische Forschungspreis ging 2018 an Susanne Witte. Ausgezeichnet wurde ihre Dissertation "Geschwister im Kontext von Misshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung. Risikokonstellationen, Qualität der Geschwisterbeziehung und psychische Belastung".

Die Preisträger 2017

Die Verleihung des Systemischen Forschungspreises 2017 erfolgte bei der International Systemic Research Conference vom 8. bis 11. März in Heidelberg - zur Pressemitteilung

  • Barbara Wilhelm: "Kompetenz- und Autonomieerleben in der Elternrolle. Elterliche Bedürfnisse im Kontext der Erziehung" - zum Abstract
  • Audris Muraitis: "Emotionen in Familienunternehmen. Eine kommunikationstheoretische Fallstudie über das Scheitern eines Joint Ventures" - zum Abstract

 
Frühere Preisträger

Seit 2005 wurden Forschungspreise von DGSF und Systemischer Gesellschaft im jährlichen Wechsel vergeben, davor alle zwei Jahre von der SG.
Auflistung der Preisträger des SG-Preises: https://systemische-gesellschaft.de/verband/aufgaben/wissenschaft/sg-foerderpreis/

Preisträger des DGSF-Forschungspreises:
Matthias Ochs: Kindliche Kopfschmerzen im Familienleben (Preisverleihung 2005; Promotion, Uni Heidelberg)
Julika Zwack: Systemische Akutpsychiatrie als multiprofessionelle Praxis (Preisverleihung 2008; Promotion, Uni Heidelberg)
Patrick Fornaro: Funktion und Wirkung von therapeutischen Fragen im Prozess systemischer Paartherapie (Preisverleihung 2010; Diplomarbeit, Uni München)
Markus Schaer: Das Früher im Heute: Liebespaare und ihre Herkunftsfamilien (2012; Dissertation)
2014 hat die DGSF keinen Forschungspreis vergeben. Für das Jahr 2016 wurde kein Forschungspreises ausgeschrieben.