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Fachgruppe Systemisch tiergestützte Interventionen

Hier entsteht die Internetpräsenz der Fachgruppe systemisch tiergestützte Interventionen (Fachgruppe in Gründung)

Die wertschätzende systemische Haltung findet sich auch in der tiergestützten Arbeit wieder. Tiergestützte Interventionen (TGI) sind eine zielführende Vorgehensweise auch in der systemischen Arbeit. Die Kombination beider Haltungen erleben wir als innovativ und gewinnbringend. Vertrauensvolle Beziehungen zum Tier können oft schneller aufgebaut werden als zum Menschen. Das Tier begegnet dem Menschen wertfrei, analog und authentisch. Bindungsstrukturen des Menschen können durch tiergestützte Interventionen verändert werden.

Das Beobachten von und Agieren mit Tieren (Haus- und Hoftieren) erlaubt einen Perspektivwechsel und lädt ein zu kreativen Lösungsansätzen. Als Brücke nutzen wir Systemiker*innen ohnehin Tierfiguren, Methapern und narrative Techniken. Der Einsatz des lebendigen Mitgeschöpfes kann eine zielführende Bereicherung darstellen. Es gilt stets, tierethische Grundlagen zu berücksichtigen und Tiere niemals zu instrumentalisieren. Auch dem Tier wird mit der wertschätzenden systemischen Haltung begegnet.

Aus jahrelanger Erfahrung können wir bestätigen, dass TGI in nahezu allen systemischen Arbeitskontexten eingesetzt werden können. Zur weiteren Professionalisierung des Feldes empfehlen wir eine passende, kontextabhängige Weiterbildung zur Arbeit mit dem Tier. Unser Anliegen ist es, Systemiker*innen, die an tiergestützter Arbeit interessiert sind oder bereits mit Tieren tätig sind, miteinander zu vernetzen und in den Austausch zu bringen.

Initiatorinnen: Dorothea Dapper, Bianca Wippich-Hoek

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