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Fachgruppe systemisch tiergestützte Interventionen (TGI)

Herzliche Einladung zum virtuellen Gründungstreffen der neuen Fachgruppe systemisch tiergestützte Interventionen!

Liebe Kolleg*innen,

mit großer Freude möchten wir euch zum virtuellen Gründungstreffen der neuen Fachgruppe systemisch tiergestützte Intervention (TGI) einladen:

Mittwoch, 17. Februar 2021, von 17.30 bis ca. 19.00 Uhr.

Die wertschätzende systemische Haltung findet sich auch in der tiergestützten Arbeit wieder. Tiergestützte Interventionen sind eine zielführende Vorgehensweise auch in der systemischen Arbeit. Die Kombination beider Haltungen erleben wir als innovativ und gewinnbringend. Vertrauensvolle Beziehungen zum Tier können oft schneller aufgebaut werden als zum Menschen. Das Tier begegnet dem Menschen wertfrei, analog und authentisch. Bindungsstrukturen des Menschen können durch tiergestützte Interventionen verändert werden.

Das Beobachten von und Agieren mit Tieren (Haus- und Hoftieren) erlaubt einen Perspektivwechsel und lädt ein zu kreativen Lösungsansätzen. Als Brücke nutzen wir Systemiker*innen ohnehin Tierfiguren, Methapern und narrative Techniken.

Unser Anliegen ist es, Systemiker*innen, die an tiergestützter Arbeit interessiert sind oder bereits mit Tieren tätig sind, miteinander zu vernetzen und in den Austausch zu bringen.

Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 15. Februar, um das Gründungstreffen vorbereiten zu können, an: .

Die Zugangsdaten mailen wir Ihnen kurz vorher zu.

Sollten Sie an dem Termin verhindert sein, aber Interesse an der Fachgruppenarbeit haben, melden Sie sich gerne! Wir nehmen Sie in den Verteiler auf.

Wir freuen uns auf den weiteren fachlichen Austausch mit allen Interessierten!

Herzliche Grüße

Dorothea Dapper und Bianca Wippich-Hoek
E-Mail: 

 

Weiterführende Informationen

Bereits im Jahr 1990 gründete sich die Organisation International Association of Human-Animal Interaction Organization (IAHAIO, https://iahaio.org) in Toronto. Ihr Anliegen ist es, die Mensch-Tier-Interaktion zu fördern. Durch Forschung und Praxisentwicklung setzt sie sich ein, um Theorie und Praxis miteinander zu verbinden. Mittlerweile hat sie über 80 Mitgliedsorganisationen mit mehr als 100.000 Mitglieder aus der ganzen Welt. https://iahaio.org

Durch das zunehmende Interesse an tiergestützten Interventionen wuchs der Wunsch nach standardisierten Aus- und Weiterbildungen. So gründete sich 2004 die European Society for Animal Assisted Therapie (ESAAT, https://www.esaat.org) in Wien.

Gefolgt von der Gründung der International Society for Animal Assisted Therapie (ISAAT, https://www.aat-isaat.org) in Zürich. Es entstanden universitäre Lehrgänge, die Qualitätsstandards für Mensch und Tier definieren.

Darüber hinaus gibt es den Bundesverband für tiergestützte Interventionen e. V. (https://www.tiergestuetzte.org). Er setzt sich ebenfalls für Qualitätsstandards in der Praxis und Ausbildung, sowie für den Tierschutz und tierethischen Einsatz in den Berufsfeldern ein.

Alle Organisationen kooperieren miteinander. Es gilt stets, tierethische Grundlagen zu berücksichtigen und Tiere niemals zu instrumentalisieren. Auch dem Tier wird mit der wertschätzenden systemischen Haltung begegnet.

Initiatorinnen: Dorothea Dapper, Bianca Wippich-Hoek

 

Bildimpressionen aus der systemisch tiergestützten Intervention

Esel und Kind  Rolli und Hund  Huhn und Kind