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Netzwerk Kontext Familienpsychiatrie, Jugend- und Familienhilfe

Das neue Netzwerk innerhalb der DGSF stellt sich vor!

Auch wenn es in den Ohren einer Systemiker*in wie Eulen nach Athen tragen klingt, betrifft eine psychische Erkrankung nicht nur den Patienten selbst, sondern auch dessen familiären Kontext. Das trifft besonders auf Kinder psychisch kranker Eltern zu: sie sind schwer belastet und haben ein hohes Risiko, selbst zu erkranken. Diese Familien sind häufig über Jahre mit verschiedenen Helfern aus Gesundheitswesen, Jugendhilfe und anderen Institutionen konfrontiert, die nebeneinander und nicht in einer abgestimmten Verantwortungsgemeinschaft handeln. Eine gute Kooperation zwischen der Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen und die Auflösung der Versäulung der Grenzen der Sozialgesetzbücher bei gleichzeitiger Achtung der systemimmanenten Expertise und Autonomie  können ein guter Anfang sein für wirksame systemübergreifende Hilfen! 

Innerhalb der DGSF hat sich das Netzwerk „Kontext Familienpsychiatrie, Jugend- und Familienhilfe“ gebildet, welches mit einer Struktur quer bzw. vernetzend zu den Fach- und Regionalgruppen, Gremien und den „DGSF-Empfohlenen Einrichtungen“ das Thema verfolgt. Ca. 40 Interessierte haben sich bisher als Mitwirkende des DGSF-Netzwerkes zusammengefunden und sind dabei, aktuelle Themen aufzugreifen, Öffentlichkeitsarbeit aufzubauen und ein Netzwerkprofil zu entwickeln. Um Strahlkraft des Themas auf der Bundesebene zu erlangen ist geplant, das Netzwerk über die DGSF hinaus mit verschiedenen Verbänden und Fachgruppierungen aller SGB-Säulen (z.B. Erziehungshilfeverbände, öffentliche Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, Sozialhilfe) sowie mit Betroffenengruppen zu vernetzen. Bereits jetzt engagieren sich auch Mitglieder des Schwesterverbandes der DGSF, der Systemischen Gesellschaft, des Fachreferats „Frauen- und Männergesundheit und Familienpsychiatrie und -psychotherapie“ der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V.), der Interessengruppe „Familienpsychologie“ der DGPs (Deutsche Gesellschaft für Psychologie) und der Marcé-Gesellschaft für Peripartale Psychische Erkrankungen e.V..

Sie sind sowohl als Verband als auch als Einzelperson herzlich eingeladen, sich an der Umsetzung dieser Ziele zu beteiligen. Melden Sie sich gerne mit Anregungen, Fragen und Ihrer Bereitschaft, gemeinsam mit uns zu denken und das Netzwerk fachlich weiterzuentwickeln unter: .

Ansprechpartnerinnen:
Birgit Averbeck und Carla Ortmann
E-Mail: