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Netzwerk systemisch-qualifizierter Freiberuflerinnen und Freiberufler

Das "Netzwerkes systemisch-qualifizierter Freiberuflerinnen und Freiberufler" stellt sich vor:

Lieber freiberuflich tätigen Kolleginnen und Kollegen in der DGSF,

es ist geschafft! Am 18. Juni 2018 hat sich in Köln des "Netzwerk systemisch-qualifizierter Freiberuflerinnen und Freiberufler" (SQF) in der DGSF gegründet. Für alle Kolleginnen und Kollegen die uns noch nicht kennen oder sich noch einmal genauer über das Netzwerk informieren möchten, stellen wir uns gerne vor.


Die Vision eines lebendigen Netzwerkes systemisch-qualifizierter FreiberuflerInnen

Wir möchten erreichen, dass sich möglichst viele freiberuflich tätige Kolleginnen und Kollegen, übergreifend aus allen Berufsfeldern in der DGSF, gemeinsamen einen Teil ihrer vielfältigen und kreativen Schaffenskraft bündeln. Die sich daraus ergebenden Ergebnisse sollen zum Wohle Aller, aber auch dem eigenen beruflichen Vorteil dienlich sein. Dieses kann und soll sich auf fachliche, organisatorische, menschliche und wünschenswerterweise auch finanzielle Gesichtspunkte beziehen.


Unsere hinter einem gemeinsamen Netzwerk für FreiberuflerInnen stehende Idee

Mit diesem offiziellen Startschuss haben wir FreiberuflerInnen begonnen, Lücken zu füllen, die sich zwangsläufig ergeben, wenn Fachleute wie wir sich entschließen, in der Arbeitsform des/r EinzelunternehmerIn auf dem Markt in Erscheinung zu treten:

  • Diese "Unternehmensstruktur" hat dem Wesen nach keinen institutionellen Überbau, in dem Themen / Inhalte / Informationen / Planungen / Entwicklungen etc. mit anderen KollegInnen ausgetauscht werden können. Ein solcher Rahmen muss meist in Passung zur eigenen Berufstätigkeit selbstorganisiert geschaffen werden.
  • Synergien, welche auf die eigene Berufstätigkeit positiv zurückwirken, können erst dann genutzt werden, wenn die eigenen Angebote durch Verknüpfungen und     Ankoppelung an andere Punkte im beruflichen Feld geschaffen wurden. Dieser Vorgang muss in den allermeisten Fällen ebenfalls in eigenverantwortlicher Weise vollbracht und mit Inhalt gefüllt werden.


Diese Aufgaben können keiner/m FreiberuflerIn, ob in hauptberuflicher oder nebenberuflicher Tätigkeit oder im Gründungsstatus, abgenommen werden. Sie gehören zum Wesen der Arbeitsform, zu der  wir uns entschlossen haben. Oft liegt die Attraktivität  der Freiberuflichkeit aber auch genau darin: dass sie auf so schönen direkten Weg die eigene Selbstwirksamkeit zurückmelden kann. (Auch wenn zuweilen am Anfang dabei die eigene Geduld, und manchmal auch noch mehr, beansprucht wird)

Die Grundidee für das Netzwerk besteht darin, einen gemeinsamen Raum zu schaffen, in welchem wir FreiberuflerInnen auf vielfältige Art und Weise gemeinsame Begegnung und Unterstützung organisieren. Ferner bietet ein "von außen" erkennbares Netzwerk von systemisch geschulten Fachkräften die Möglichkeit, gemeinsam entwickelte Angebote oder Dienstleistungsformate dort anzubieten, wo "kleine FreiberuflerInnen" aufgrund ihrer Unternehmensgröße als "Einzelunternehmer" bei Auftraggebern nicht als Vertrags-/Kooperationspartner wahrgenommen werden bzw. infrage kommen.


Zielgruppe innerhalb der DGSF

Das Netzwerk "systemisch-qualifizierter Freiberuflerinnen und Freiberufler" wendet sich an alle systemischen Fachkräfte, die ihre Beratungs-/Therapieangebote selbstorganisiert als EinzelunternehmerInnen oder in kleinen kooperativ wirkenden Organisationseinheiten (gemeinsame Praxen/ lokale Kooperationen) personenbezogen am Markt anbieten oder anbieten wollen. Auch GründerInnen sind herzlich willkommen. Dabei spielt der Umfang der freiberuflichen Tätigkeit (hauptberuflich/nebenberuflich) und das Tätigkeitsfeld (Zugehörigkeit  zu einem der drei Fachbereich in der DGSF) keine Rolle.

Geplante Arbeitsweise

Selbstorganisation und Eigenverantwortung bilden, analog zur Ausgestaltung unserer Berufstätigkeit, die zentrale Arbeitsform und Grundlage der Zusammenarbeit. Der Umgang untereinander, sowie zwischen Netzwerkstruktur und deren Mitwirkenden, soll auf Augenhöhe stattfinden. D.h. welche Themen, Ziele, Ausrichtung vorrangig verfolgt werden, entwickeln die "einzelnen Teile" durch ihre (aktuelle) Themensetzung. Für eigene Themen und Interessengebiete ist Raum vorhanden und es können "Mitstreitern" gesucht/gefunden werden, die zu diesen Inhalten gemeinsam etwas entwickeln möchten.  


Als Themenfelder wurden bisher ausgemacht

  • Informationsplattform(en) und gegenseitigen Support entwickeln ...
  • Gemeinsam Angebote entwerfen und diese am Markt, dort wo "kleine Einzelunternehmer" bisher nicht wahrgenommen werden, erfolgreich einführen, ...  (Ansprechpartnerin: Nicole Schüller)
  • Unterstützungsmöglichkeiten durch die Nutzung verbandseigener Ressourcen/Strukturen organisieren ... (Ansprechpartner: Armin Miehling)
  • Kooperationsmodelle/-strategien für die konkrete Tätigkeit oder Gründungs vorhaben vor Ort entwickeln, ... (ggf. in Kooperation mit den Regionalgruppen und Regionen-Rat)
  • Mit "etablierten" FreiberuflerInnen/Selbstständigen ein Patenmodell entwickeln, welches bei KollegInnen im Gründungszeitraum oder bei Veränderungsprozessen     unterstützend einbezogen werden kann ... (Ansprechpartner: Armin Miehling)
  • Austausch über Erwartungen, Hoffnungen, Befürchtungen, Erfolgsmodelle, Strategien, etc. ... bzgl. der Arbeitsform als "selbständige UnternehmerInnen" (u.a. Netzwerktreffen – Ansprechpartnerin: Astrid Hochbahn)
  • Diskussionsplattform über ein systemisches Verständnis von Unternehmensführung und Gründung als Erweiterung und Ergänzung zu herkömmlichen betriebswirtschaftlich  ausgerichteten Konzepten ...  (Ansprechpartnerin: Astrid Hochbahn)
  • ...


Angestrebte Struktur des Netzwerkes

Um den verschiedenen Themen, Vorhaben und Bedürfnisse, die sich eigenen in einem Netzwerk angesprochen, bearbeitet oder aufgenommen zu werden, gerecht zu werden ist es hilfreich, jeweilig angemessene Kontexte zu schaffen. In einem gemeinsamen Netzwerk für FreiberuflerInnen, deren Beteiligte aber in verschiedenen Regionen tätig sind und ggf. zum Teil unterschiedlichen Arbeitsfeldern endstammen, kann es neben gemeinsamen Interessen, die übergreifend bedeutsam sind, auch besonders um Anliegen gehen, die lediglich "vor Ort" einen regionalen, ggf. auch lokalen, Bezugspunkt haben.

So soll das Netzwerk im übergreifenden/überregionalen Sinne (neben allgemeinen Themen zur Selbstständigkeit/Freiberuflichkeit, unsere Rolle und unseren Möglichkeiten im Verband oder Entwicklung spezifisch systemischen Angeboten, etc. .... ) auch eine Plattform zur Begegnung sein, worüber sich, räumlich und/oder fachlich eingegrenzt, persönliche Kooperationsbeziehungen entwickeln können, bzw. bereits vorhandene Kooperationen sich in einem größeren Kontext einbeziehen lassen.     


Der aktuelle Stand

Nachdem die Idee eines Netzwerkes für FreiberuflerInnen in der DGSF längere Zeit bei Tagungen etc. im informellen Raum "gehandelt wurde", stellte Armin Miehling beim Vorstand einen Antrag zu dessen formalen Gründung. Der Vorstand entschied in seiner Sitzung am 15.03.2018 diesem Netzwerk ein "Gründungsjahr" einzuräumen und es zunächst nach den geltenden Vorgaben für Fachgruppen zu behandeln. Für den Kontakt zur Geschäftsstelle hat sich Miee Park angeboten, für die fachliche Unterstützung steht dem Netzwerk Birgit Averbeck gerne zur Verfügung. Beiden sei an dieser Stelle gedankt!

Astrid Hochbahn (leider konnte sie aufgrund von Krankheit an der Durchführung nicht teilnehmen) und Armin Miehling brachten einen Workshop zum Verbandstag in Budenheim ein, welcher sich bereits an die mögliche Zielgruppe des Netzwerkes richtete und viel Interesse hervorrief. Erste Impulse zu den beschriebenen Ideen konnten aus diesem Workshop mitgenommen werden.

Am 18.04.2018 fand in Köln erstes kleines "Vortreffen" mit Astrid Hochbahn, Armin Miehling, Martina Nassenstein und Nicole Schüller statt, das dazu diente die nun folgenden ersten Schritte zu organisieren.

Die offizielle Gründung des Netzwerkes systemisch-qualifizierter Freiberuflerinnen und Freiberufler in der DGSF fand am Freitag den 08.06. in Köln statt. Wir konnten mit 12 KollegInnen in schöner Atmosphäre die ersten Verabredungen treffen und gemeinsam Themenfelder ausfindig machen, denen sich die dort Anwesenden zuwenden möchten (zum Protokoll des Gründungstreffens).

In den wenigen Wochen seitdem die Netzwerkidee auf der Frühjahrestagung in Budenheim vorgestellt wurde, haben bisher über 50 Kolleginnen und Kollegen aus der DGSF sich gemeldet, um sich zu beteiligen. Das Interesse ist groß.


Was folgt und was geplant ist

Um das Netzwerk in der gesamten DGSF weiter vorzustellen und bekannter zu machen, aber auch um von Beginn an erfolgreich FreiberuflerInnen auf regionaler Ebene (untereinander und mit kooperationswilligen KollegInnen aus Institutionen) zusammenzubringen, stellen Nicole Schüller und Mira Engenhorst unser bisheriges Engagement am Samstag den 23.06. in der gemeinsamen Sitzung des Regionen-Rates mit dem Vorstand vor.

Die ersten Arbeitsgruppen zu bestimmten Themenfeldern (s.u.) verabreden sich. Eine Einladung mit Zeit, Ort und Ansprechpartner werden an die bisher beteiligten Kolleginnen und Kollegen im Netzwerk gesendet.
(Anmerkung: Bei Interesse erfolgt eine Aufnahme unkompliziert über die unten angegebene Mailadresse des Netzwerkes)     

Das Netzwerk wird sich auf der diesjährigen Mitgliederversammlung (Marktstand) und der wissenschaftlichen Jahrestagung der DGSF in Oldenburg (Stand im Foyer während der Pausen  und gemeinsames Forum am Donnerstagabend, siehe Programm) präsentieren und Kolleginnen und Kollegen Raum geben sich zu informieren, Kontakt aufzunehmen, eigene Ideen/Wünsche einzubringen und sich zu beteiligen!  

Ferner können sich alle interessierten Freiberuflerinnen und Freiberufler in der DGSF unter der unten angegebenen Netzwerkadresse gerne bereits jetzt an uns wenden. Wir möchten Euch gerne einladen zu uns zu stoßen und mitzuwirken! Wir freuen uns über die Beteiligung die Ihr einbringt!

Herzliche und kollegiale Grüße,
i.A. Armin Miehling, Astrid Hochbahn und Nicole Schüller

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Ansprechpersonen:
Armin Miehling, Brühl
Astrid Hochbahn, Münster
Nicole Schüller, Düren
E-Mail: